Ehrenamtstag 2017
der Feuerwehr Bad Kreuznach

Die Oberbürgermeisterin stellte fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach im laufenden Jahr bereits 462 Einsätze geleistet hat (gesamtes Vorjahr waren es 493) und drückte Ihren Dank und Ihre Anerkennung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden, aber auch gegenüber deren Partner aus, die viel zu oft auf ihre Lieben verzichten müssen. Sie sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt in Form der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und Fahrzeuge zu, damit die Einsätze auch kompetent abgearbeitet werden können. Sie will sich persönlich dafür einsetzen, dass die Anzahl der Einsätze durch Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen reduziert werden, in dem sie mit den Statistikanführern ins Gespräch gehen will, um die Vielzahl der Fehlalarme zu verringern. Weiterhin werden Mittel für Werbemaßnahmen eingesetzt, um neue Feuerwehrmitglieder (insbesondere Quereinsteiger) für die Feuerwehr zu gewinnen.

 

 

alle beförderten, geehrten und verpflichtete Kameraden zusammen mit der Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer und dem stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul

 

Verleihung des Goldenen Feuerwehrehrenzeichen:

Der stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul und Kamerad Eric Müller wurden mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 35 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ausgezeichnet. Beide begannen zur gleichen Zeit ihre Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach und wurden durch die Oberbürgermeisterin für ihr jahrzehntelanges Engagement entsprechend geehrt. Karl-Werner Gaul nahm bereits frühzeitig Führungsaufgaben in der Feuerwehr Bad Kreuznach war.

v. l. n .r. die mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrten Kameraden:

Irmgard Wallrabenstein, stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Eric Müller (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), Tanja Müller

 

Verleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber:

Die beiden Kameraden Alexander Zeller (Zugführer des Löschbezirks Süd) und Alexander Jodeleit (stellv. Zugführer des Löschbezirks Süd und Pressesprecher der Feuerwehr) wurden beide durch den 1. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Norbert Jung und den Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens ausgezeichnet.

v. l. n .r. die mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichneten Kameraden:

Norbert Jung (1. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes), Karl-Werner Gaul (stellv. Wehrleiter),  Alexander Jodeleit (Feuerwehrehrenkreuz in Silber),Werner Hofmann (Kreisfeuerwehrinspekteur), Alexander Zeller (Feuerwehrehrenkreuz in Silber), Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer

Bild Quelle: AZ

 

Neuverpflichtungen für die Feuerwehr Bad Kreuznach:

v. l. n .r. die verpflichteten Kameraden:

Christoph Bäder, Yves Markgraf, Bela Diefenbach (hinten), Vanja Serec, Kai-Uwe Stock, Niklas Elstner, Jonas Lamb, Thomas Barthen, Christian Hinrichs.

 

 

Gestern wurde Jürgen Müller in seiner Funktion als Leiter des Führungsdienstes entpflichtet.

Laudatio Jürgen Müller:

Jürgen Müller war Gründungsmitglied der in 2004 durch den damaligen ehrenamtlichen Wehrleiter Gerd-Rudolf Hans gegründeten Führungsstaffel, die im Einsatzfall den Einsatzleitwagen besetzte und den Einsatzleiter bei größeren Einsätzen vor Ort an der Einsatzstelle mit der Einsatzführung  unterstützte. Unter der Führung des ersten hauptamtlichen Wehrleiters Michael Weitzel, wurde 2013 die Führungsstaffel mit der FEZ-Gruppe zusammengeführt. Die Leitung des aus den beiden Gruppen gebildeten Führungsdienstes wurde Jürgen Müller übertragen. Er war an der Erstellung des Digitalfunkkonzeptes beteiligt, dass heute angewendet wird. Nachdem Jürgen Müller über all die Jahre ehrenamtlich zusätzliche Zeit und Engagement in den Auf- und Ausbau des Führungsdienstes gesteckt hatte, hat er dieses Jahr aus zeitlichen Gründen um Entpflichtung seiner Tätigkeit als Mitglied und Leiter des Führungsdienstes gebeten. Dem Löschbezirk Süd steht er weiterhin als verlässlicher und kompetenter Kamerad zur Verfügung.


Atemschutzgeräteträgerlehrgang in
Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen (21.10.2017 - 11.11.2017) wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach Löschbezirk Süd durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Fabian Butz, Vincent Hesselbach (beide Norheim), Daniel Eislöffel (Bretzenheim), Christian Hey (Odernheim), Peter Hugot, Niklas Jäckel (beide Wallhausen), Thomas Klein, Lennart Waack, Tim Zerfaß (alle Hennweiler), Robin Krause, Carmen Domann (beide Stadt Bad Kreuznach), Matteo Luxenburger, Roman Schmitt (beide Fürfeld), Alexander Misamer (Feilbingert), Tim Pleines, Deniz Kürük (beide Rüdesheim), Niklas Wilhelm (Merxheim), Aaron Mutschler, Marco Schmitz (beide Waldböckelheim), Kevin Gehres, Sebastian Lange (beide Desloch).

 


Übung Grundschule BME

Schulen sind verpflichtet, einmal im Jahr eine Feueralarm-Übung durchzuführen. In diesem Jahr hat die Schulleitung der Grundschule im Stadtteil Bad Münster am Stein mit den Feuerwehrkameraden des Löschbezirks West gemeinsame Sache gemacht. Nachdem am 27.10.2017 gegen 10 Uhr der Feueralarm ausgelöst wurde und die Kinder und Lehrer ihre Evakuierung durchführten, hörten sie plötzlich Martinshörner und kurze Zeit später stand die Feuerwehr auf dem Schulhof und baute ihre Wasserleitung auf. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in das Schulgebäude vor und rettete zwei Kinder, die zuvor von der Schulleitung informiert wurden und sich im Gebäude vor dem simulierten Brand versteckten.

 

Nachdem die beiden Kinder gerettet waren, versammelten sich die Kinder im Schulgebäude und bekamen gezeigt, welche Ausrüstung ein Feuerwehrmann im Innenangriff trägt. Eines der Highlights der Veranstaltung war, als einige der Kinder die Einsatzjacken und Helme der Feuerwehrkameraden anziehen durften. Im Anschluss gingen die Wehrleute durch die Klassen um Werbung für die Bambini- und Jugendfeuerwehr zu machen und die Fragen der wissbegierigen Kinder zu beantworten.

 

Die Kameraden des Löschbezirks West waren begeistert davon, wieviel Spaß und Interesse die Kinder an dieser Veranstaltung gezeigt haben. Da es sich bei der Feuerwehr Bad Kreuznach um eine Freiwillige Feuerwehr handelt, haben sich die Kameraden für die Veranstaltung extra Urlaub genommen, was sich in den Augen der Kameraden auch voll gelohnt hat.

 


Objektübung am ehemaligen Bewegungsbad in Bad Münster am Stein/Ebernburg

Zu einer gemeinsamen Objektübung rückten am Donnerstagabend die Löschbezirke Nord und West am ehemaligen Bewegungsbad in Bad Münster an. Angenommen wurde ein Brand im verwinkelten Kellerbereich des Bades. Im dortigen Technikraum kam es bei den Vorbereitungen zum Abriss des Gebäudes bei Umschlussarbeiten zu einem Kurzschluss mit Lichtbogen. Die Umzugkartons und Kunststoffbehälter fingen umgehend Feuer. Durch die rasche Rauchentwicklung (visuell dargestellt durch zwei Rauchgeneratoren) schaffte es der Monteur nicht mehr ins Freie und wurde vermisst. Sein Kollege (der zweite 80 kg Übungsdummy) wollte ihm noch zu Hilfe eilen, wurde allerdings im Umkleidebereich von der Rauchentwicklung überrascht und nach einigen Atemzügen bewusstlos. Die eintreffenden Einsatzkräfte des Löschbezirks West wurden sofort von dem Hausmeister eingewiesen, so dass der Angriffstrupp zur Menschenrettung unter schwerem Atemschutz in den Kellerraum vordringen konnte. Parallel wurde ein Sicherheitstrupp gestellt und zur Unterstützung die Kräfte des Löschbezirks Nord und des Führungsdienstes mit dem Einsatzleitwagen nachgefordert. Die Einsatzkräfte des Löschbezirks Nord konzentrierten sich unter schwerem Atemschutz auf die Menschenrettung im Erdgeschoss. Die Einsatzkräfte außerhalb des Gebäudes führten die Atemschutzüberwachung durch, belüfteten das Gebäude mit je einem Turbinen- und Wasserlüfter. Weiterhin wurde die Einsatzstelle umfangreich ausgeleuchtet, sowie die Wasserversorgung durch das Hydrantennetz und offenes Gewässer sichergestellt. In einer Übungsnachbesprechung zeigten sich die beiden Übungsleiter Steffen Frech und Heiko Hans  mit dem praktischen Training der 35 Einsatzkräfte rundum zufrieden. Alle Übungsziele wurden erreicht.

 

Nach wie vor suchen wir neue Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach. Wen Technik begeistert, wer Teamwork sucht und Kameradschaft pflegen will, der meldet sich einfach umgehend bei uns unter Tel: 0671 / 862-0.

 

 


Feuerwehr beim Blutspendemarathon

Anlässlich des Blutspendemarathons am 09.10.2017 des DRK-Blutspendedienst West, haben sich von allen vier Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach insgesamt 15 Kameradinnen und Kameraden bereiterklärt, sich 500 ml Blut abnehmen zu lassen und damit einen Teil dazu beigetragen, dass die gesetzte Marke von 500 Spendern überschritten wurde.

Unter den Feuerwehrleuten waren auch einige Erstspender, die neu registriert wurden und künftig regelmäßig Blut spenden wollen.

Nach dem Aderlass ging es dann gemeinsam fußläufig zu Jake & Son, um sich mit einem Burger wieder zu stärken.

 


In Gedenken

 

Der ehemalige Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach Brandamtsrat Karl Jodeleit würde am Sonntag den 27.08.2017 100 Jahre alt werden.

Karl Jodeleit wurde am 27.08.1917 in Bad Kreuznach geboren und war Klempner- und Installationsmeister. 1935 trat er in die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach (damals Feuerlöschpolizei) ein. Von 1938 bis 1946 befand er sich als Soldat an der Front in Frankreich und Russland, wurde schwer verletzt, kehrte nach seiner Genesung nach Hause zurück und half bei dem Wiederaufbau des elterlichen Betriebes. Er war Mitglied des Stadtrates als FDP-Mitglied und Vorstandsmitglied und Obermeister der Klempner- und Installateurinnung des Kreises Bad Kreuznach. Am 30.09.1960 wurde Karl Jodeleit in einer nichtöffentlichen Stadtratssitzung zum Wehrleiter gewählt und von dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Muhs ernannt. Er stand der Wehr und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach e. V. als 1. Vorsitzender bis 1977 vor und beendete seine Führungstätigkeit mit einem grandiosen Jubiläumsfest – 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach. In diesem Jahr übergab er das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50, das heute noch seinen Dienst im Löschbezirk Süd verrichtet. Besonders die Förderung der Jugendfeuerwehr, die 1954 gegründet wurde, lag ihm am Herzen. Er wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt:

Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande (Rheinland-Pfalz)

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold (Deutscher Feuerwehrverband)

Silbernes Ehrenzeichen des Feuerwehrverbandes von Niederösterreich

Goldene Medaille der Königlich-Belgischen Brandweerfederatie (als Mitbegründer der Deutsch - Belgischen Freundschaft)

Feuerwehr-Verdienst-Medaille der Stadt Bad Kreuznach

Bundesverdienstkreuz am Bande

Theodor-Heuss-Plakette

Am 13. April 2004 wurde Karl Jodeleit im Alter von 86 Jahren unter großer Anteilnahme der Feuerwehrkameraden aus dem gesamten Landkreis Bad Kreuznach, Abordnungen aus dem belgischen Halle und Bourg en Bresse sowie Parteifreunden und Wegbegleitern zu Grabe getragen.

Alexander Jodeleit (Pressewart)


Pressemitteilung Jahrmarkt 2017

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte über die Jahrmarktstage hinweg einige Einsätze abzuarbeiten.

Am Freitag wurde eine Stromleitung, die über die Zufahrtstraße der Schausteller geführt wurde, von einem LKW abgerissen. Die Wehrleute sicherten den Gefahrenbereich und verständigten die Mitarbeiter der Stadtwerke, die die Leitung stromlos schalteten und reparierten. Ein herunterhängendes Fluchtwegbanner wurde über die Drehleiter in der Cellemochumer Stroß abgehängt und dem Bauhof übergeben.

Am Samstag fuhr sich ein PKW im Hang des Nahedamms hinter dem Weinzelt Richtung Nahe so fest, dass der Unterboden des Fahrzeugs aufsetzte. Das Fahrzeug wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens herausgezogen. Kurze Zeit später am gleichen Tag wurde eine gemeldete unklare Rauchentwicklung am Nahedamm in der Nähe des Schaustellerlagers kontrolliert. 3 Personen hatten sich ein Lagerfeuer entfacht, das gelöscht wurde. Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten sprachen den Personen ein Platzverbot aus.

 

Information über die Jahrmarktswache der Freiwilligen Feuerwehr:

Am vergangenen Donnerstag fand um 18:00 Uhr auf dem Jahrmarktsgelände eine Begehung durch alle Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden. Ab 19:00 Uhr wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen um 7:00 Uhr ständig besetzt. Sie war zuständig für alle Einsätze, die auf der Pfingstwiese, dem Moebus-Stadion und der Güterbahnhofstraße anfielen. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Kräfte aus den einzelnen Löschbezirken unterstützt worden. Freitags bis dienstags wurde jeweils von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können. Am Abend des Feuerwerks wurden zusätzlich ein Löschgruppenfahrzeug (1.600 ltr.) und ein Tanklöschfahrzeug (5.000 ltr.) mit 6 Wehrleuten für den Brandschutz im Moebus-Stadion bereitgehalten. Insgesamt wurden 107 Positionen in Zwölfstundenschichten ehrenamtlich von den Feuerwehleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West sowie zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kirn und Rüdesheim besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, standen an der Jahrmarktswache Mannschaftstransportfahrzeuge bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern. Dies hatte sich z. B. auch bei dem Werkstattbrand mit 2 Verletzten an der Shell-Tankstelle am Samstag und dem Wohnungsbrand mit Menschenrettung und 8 Verletzten am Sonntag (beide Brände in Bad Münster am Stein/Ebernburg) bewährt.

Alexander Jodeleit (Pressewart)


Freudiger Anlass

Am heutigen Samstag (05.08.2017) heirateten die Bad Kreuznacher Feuerwehrleute Matthias Heblich und Nathalie Geisler. Der Hauptfeuerwehrmann Matthias Heblich ist seit 15 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach tätig und ist als Jugendwart verantwortlich für den Feuerwehrnachwuchs. Nathalie stieß als Feuerwehrfrauanwärterin letztes Jahr dazu. Beide sind im Löschbezirk Nord aktiv.

Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor der Pauluskirche in der Kurhausstr. Spalier.

Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus  Feuerwehrschläuchen und musste an deren Ende einen dicken Holzstamm gemeinsam durchsägen. Als das geschafft war, riefen die Ausbilder der Jugendfeuerwehr das Brautpaar zu einem „Gebäudebrand“. Ein aus Pappe gebautes Häuschen stand in Flammen. Mit einer Kübelspritze wurde sofort ein Löschangriff vorgetragen. Matthias sorgte durch kräftige Pumpbewegungen für den erforderlichen Druck, während Nathalie gezielt den Flammen den Garaus machte. Im Anschluss stellten sich alle Kameraden vor der Drehleiter zu einem Gruppenbild mit dem Brautpaar auf.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach wünschen dem Ehepaar Heblich alles erdenklich Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg!

 


Objektübung des LB-Süd bei der Firma Coexpan im Schwabenheimer Weg

In einer Lagerhalle auf dem Firmengelände kommt es zu einem Brand und einer Verpuffung, die eine Person auf einer gegenüberliegenden Plattform vor den Klimageräten verletzt. 2 weitere Personen werden in der Halle vermisst. Die links neben der Halle stehenden Silos sind durch die Hitzeentwicklung gefährdet.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle, wurden die Wehrleute bereits durch einen Firmenmitarbeiter an dem Firmentor empfangen. Dieser bestätigte den Übungseinsatz anhand einer Rauchentwicklung in einer Lagerhalle. Zwei Personen wurden vermisst. Eine weitere Person lag verletzt auf einer Plattform in etwa 4,50 m Höhe. Neben der betroffenen Halle stehen mehrere Silos, die von einem Flammenüberschlag gefährdet waren. Trupps unter schwerem Atemschutz gingen durch das Hallentor unter Mitnahme eines C-Strahlrohres zur Eigensicherung zur Menschenrettung vor und standen zum Eigenschutz in Reserve. Die vermissten Personen wurden schnell gefunden und in Sicherheit gebracht. Danach trugen die Wehrleute einen Löschangriff vor und schützten mit einer Riegelstellung durch Vornahme eines weiteren Rohres im Außenangriff die von der Hitze beaufschlagten Silos. Parallel wurde die verletzte Person über den Korb der Drehleiter von der Plattform gerettet. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurde eine etwa 120 m lange Schlauchleitung von einem Hydranten auf dem Schwabenheimer Weg bis zur Einsatzstelle verlegt. Bis dahin wurde das Löschwasser aus den bereitstehenden Tanklöschfahrzeugen entnommen. Mit einem Belüftungsgerät wurde die Halle entraucht. Die Übungsziele Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innenangriff, Wasserversorgung über eine längere Strecke und Personenrettung von der Plattform über Drehleiter wurden in den letzten Ausbildungsdiensten intensiv trainiert. Mit Durchführung dieser Übung wurde das Wissen komplett abgerufen. Die Übungsleiter Alexander Jodeleit und Jens Gombos sowie der Kaufmännische Leiter und Pressesprecher Eckhard Kayser und der Brandschutzbeauftragte Jörg Wilhelm waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte des Löschbezirks Süd mit fünf Einsatzfahrzeugen bei der Übung im Einsatz.

 


Rettungsmaßnahmen
im Gefahrstoffeinsatz geübt

Um auf die komplexen Aufgaben im Rahmen einer eventuell notwendigen Rettung verunfallter Feuerwehrkameraden während eines Gefahrstoffeinsatzes vorbereitet zu sein, übten die Mitglieder aus den Gefahrstoffzugteileinheiten der VG Rüdesheim (Standort Wallhausen) und der Stadt Bad Kreuznach sowie die Facheinheit „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ (ERHT) der VG Rüdesheim am vergangenen Samstag erstmals gemeinsam bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach – Löschbezirk Süd.

Der Ausbildungstag startete mit einer kurzen theoretischen Unterweisung in die möglichen Maßnahmen bei einem solchen Zwischenfall. Dann ging es in die praktische Umsetzung. Diese erfolgte im Rahmen einer Stationsausbildung in der Fahrzeughalle und dem Übungshof der Feuerwache.
In der ersten Station vertieften die Kameraden ihre Kenntnisse im fachgerechten Anlegen von Rettungsknoten, um damit gesichert Kameraden aus der Höhe retten zu können. Diese Maßnahme bildete die Vorbereitung für die danach folgende Station. Unterstützt und unterwiesen wurden die Einsatzkräfte des Gefahrstoffzuges dabei von den Spezialisten der Anfang des Jahres neu eingerichteten Facheinheit ERHT. Diese ist speziell geschult und ausgerüstet für diese Rettungsaufgaben.

Im Gefahrstoffeinsatz kann die Situation eintreten, dass eine Einsatzkraft aufgrund der enormen körperlichen Belastung unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzug (CSA) kollabiert. Erschwerend kann hinzukommen, dass dies nicht in Bodennähe sondern beispielsweise beim Arbeiten auf einem Tanklastzug oder einer Arbeitsplattform passiert. Die Aufgabe für die Rettungsmannschaft besteht dann zuerst darin, den Kameraden aus der Höhe sicher auf Bodenniveau zu bringen. Dieser Herausforderung mussten sich die Kameraden in der zweiten Station stellen. Als Übungsobjekt diente ein Trafohäuschen am Rande des Übungshofes. Erste Rettungsübungen erfolgten aus Sicherheitsgründen mit einer für Übungsfälle üblichen Puppe. Nachdem die notwendigen Handgriffe und Randbedingungen fundiert erlernt waren, erfolgte die Rettung der eigenen Kameraden, liegend in einer Schleifkorbtrage, über eine schiefe Leiterebene auf den Boden – Hochspannung pur für alle Beteiligten.

Ist der verunfallte Feuerwehrmann auf den Boden verbracht, folgt direkt die nächste Schwierigkeit. Das Problem ist, dass er innerhalb eines abgesperrten Gefahrenbereiches liegt und ungeschützte Rettungskräfte nicht an ihn heran können. Der Gefahrenbereich misst bei einem Gefahrstoffeinsatz mindestens 50 m im Radius, je nach Gefahrenlage deutlich weiter. Demnach ist es eine große Herausforderung für den Rettungstrupp (ebenfalls ausgerüstet mit Atemschutz und CSA), den verletzten Kameraden über diese Entfernung zu transportieren, ohne dabei den schützenden Anzug des Verletzten, beispielsweise durch Schleifbewegungen über den Boden, zu beschädigen. Wenn man davon ausgeht, dass der zu rettende Kamerad einschließlich Ausrüstung mitunter 150 kg wiegt, ist klar, dass dies im wahrsten Sinne des Wortes keine leichte Übung ist. Da ein Tragen des Kameraden aus Gewichtsgründen in der Regel ausfällt, wurden alle möglichen sonstigen Transportszenarien erprobt. Der Kreativität der Einsatzkräfte wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Zur Anwendung kamen neben den im Feuerwehreinsatz üblichen Rettungsmitteln (Patiententrage, Schleifkorbtrage und Rettungstuch), dann schnell auch Paletten, Hubwagen, Schubkarren, Sackkarren, Anhänger und letztlich sogar eine Bierzeltgarnitur.

Ist der verletzte Feuerwehrmann dann an den Rand des Absperrbereiches transportiert, folgt für den Rettungstrupp die nächste Aufgabe. Ziel ist es dort, den Verletzten möglichst schnell aus dem Anzug zu holen, ohne ihn dabei mit der auf dem Anzug befindlichen gefährlichen Chemikalie zu kontaminieren oder ihn weiter zu verletzten. Um die dafür effektivste Methode herauszufinden, wurden verschiedenste Varianten erprobt. Der Gefahrstoff wurde dabei mit aufgesprühtem Wasser simuliert um auch optisch die Funktionalität der eingesetzten Maßnahmen zu erkennen. Nach einer einfachen Grobdekontamination folgte das fachgerechte Öffnen des Anzugs und abschließend das möglichst schonenden Herausheben des Verletzten aus dem Anzug.

Alles in allem konnten an diesem Tag sehr viele interessante Erkenntnisse gewonnen werden. Um das neu erworbene Wissen in alle sechs Teileinheiten des Gefahrstoffzuges im Landkreis transferieren zu können, wurden die Ausbilder und Lernenden ganztags von drei Fotografen begleitet (gestellt von der Einheit KH). Mit dem nun vorhandenen Fotomaterial wird im Anschluss durch die Ausbilder eine Lehrunterlage für fachgerechtes Retten eines verunfallten CSA Träger erarbeitet.

Sonstige Infos / Daten:
Berichtserstellung: Peter Kurz, Leiter Gefahrstoffzug Landkreis Bad Kreuznach
Fotos: Feuerwehr Bad Kreuznach
Einheiten: Teileinheiten des Gefahrstoffzuges :
Wallhausen - VG Rüdesheim
Bad Kreuznach - Stadt Bad Kreuznach
Facheinheit ERHT - VG Rüdesheim
Anzahl Teilnehmer: 31
Ausbilder: Peter Kurz, Rainer Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Fabian Trarbach,
Uwe Henn, Swen Trierweiler
Übungsleitung: Peter Kurz

 


Abriss der Reitschule

Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses in der Reitschule des Löschbezirks Nord (ehemals 2. Löschzug), das am 26.04.1896 in Betrieb genommen wurde.

 

Am heutigen Tag verschwand ein geschichtsträchtiges Gebäude in der Reitschule. Seit über 110 Jahren rückte von dort der Löschbezirk Nord (damals noch der 2. Löschzug) zu Einsätzen aus dem dortigen Gerätehaus aus, bis die Kameraden im September 2010 in das neue Domizil in der Charles-de-Gaulle-Str. umzogen. Die Bausubstanz des Gebäudes war sehr schlecht und das Gerätehaus an sich zu klein für die Anforderungen der Wehr und die benötigte Größe für die Unterbringung der Fahrzeuge. In der Fahrzeughalle waren damals ein Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter und ein Mannschaftstransportfahrzeug untergebracht. Viele Kameraden erinnern sich an unzählige kameradschaftliche Abende und Treffen nach erfolgreich gemeisterten Einsätzen in der „Steigerstube“, die sich hinter der Fahrzeughalle befand. Es wurden viele Hochzeiten und Familienfeste von Feuerwehrkameraden darin gefeiert.

Heute machte ein Bagger die ehemalige Unterkunft der Wehrleute dem Erdboden gleich.

 


CSA(Chemikalienschutzanzug)- Trägerausbildung der
Feuerwehr Bad Kreuznach

Am Samstag den 25.03.2017 leisteten 14 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach im Feuerwehrgerätehaus Süd in Bad Kreuznach ihre jährliche praktische Ausbildung unter CSA ab. Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um die Feuerwehrleute vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Die Teilnehmer mussten in dem Anzug den Schlauchturm erklimmen und danach in der Waschhalle eine leckgeschlagene Rohrleitung tauschen. Mit einer speziellen Gefahrguttafel, wurde die Einsatzstelle erkundet und alle erkannten Gefahren erfasst und dem Einsatzleiter übermittelt.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am Ende der Übung wurde ein 80 kg schwerer Dummy von einer Krankentrage in eine Schleifkorbtrage umgebettet und fixiert. Gerade bei dieser Tätigkeit war Fingerfertigkeit gefragt.

 


Einsatzstatistik 2016

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach fuhr im Jahr 2016 mit ihren 143 aktiven Feuerwehrleuten aus den vier Löschbezirken Süd, Nord, Ost und West unter der Führung von Manuela Liebetanz insgesamt 493 Einsätze (Vorjahr 450), davon 281 Brandeinsätze (Vorjahr 252) und 212 Hilfeleistungseinsätze (Vorjahr 198).

Neben 142 Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen, rückte die Feuerwehr auch zu 36 unklaren Rauchmeldungen aus. Durch insgesamt 24 ausgelöste private Rauchmelder, konnten viele Zimmerbrände frühzeitig ohne größeren Schaden gelöscht werden. Größere Brände waren ein Maschinenbrand bei der Firma KHS am Jahrmarkt. Im Hotel Caravelle brannte es im September im Saunabereich. Die frühzeitige Erkennung durch die automatische Brandmeldeanlage verhinderte Schlimmeres.

Insgesamt 19 Zimmerbrände und ein Gewerbehallenbrand bei der Firma Fleischhauer im Deckenbereich wurden gelöscht. Im Januar brannte eine Wohnung in der Michel-Mort-Gasse. Am Morgen des Fastnachtsumzuges beschäftigte die Wehrleute ein Kaminbrand in der Gerbergasse mehrere Stunden. Während des Umzuges musste ein Zimmerbrand in der Baumstr. gelöscht werden. Im März brannte es in einem Hinterhaus in der Salinenstr. Im Mai brannte es in einem in Renovierung befindlichen Gebäude in der Schäfergasse. Im Juli brannte Dämmmaterial in einem Neubau in der Berti-Breuer-Weber-Str.

7 Fahrzeugbrände gab es zu löschen, z. B. stand im Oktober auf dem Parkplatz von Blumen-Risse ein PKW in Vollbrand. Weiterhin wurden 77 Klein- und Entstehungsbrände wie z.B. Flächenbrände, Heckenbrände, Mülleimerbrände, angebranntes Essen bekämpft.

 

Zu 20 Einsätzen wurden die Drehleitern, Tanklöschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge der Stadt in den Kreis und darüber hinaus alarmiert.

 

11 Brandsicherheitswachdienste wurden gestellt. U. a. der mehrtägige Wachdienst in vielen 12 Stundenschichten über die Jahrmarktstage und der Wachdienst über die Tage des mittelalterlichen Marktes in Bad Münster am Stein/Ebernburg.

Für Polizei und Rettungsdienst wurden insgesamt 23 Amtshilfeeinsätze in Form von Türöffnungen und Personenrettungen durchgeführt. Für den Rettungsdienst wurden einige Personen mit der Tragehalterung über die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt, weil das Treppenhaus für den patientengerechten Transport zu eng war. 11 Personen wurden aus Zwangslagen wie z. B. steckengebliebenen Aufzügen oder ein Kind, das mit seinem Arm in einem Rolltor einer Tiefgarage in Winzenheim eingeklemmt wurde, befreit. Drei Personen wurden gesucht und 17 Tierrettungen durchgeführt u. a. wurde im Januar ein Hund zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster aus der Nahe gerettet. Im Mai wurden mehrere Entenküken aus einem Kanaleinlauf gerettet, in den sie beim Überqueren hineingefallen waren. Im Juli musste ein Schwan im Salinental von einer Angelschnur befreit werden, die sich um seinen Hals gelegt hatte. An Jahrmarktsonntag sprang ein Hund über die Mauer der Burgruine Rheingrafenstein und musste aufwändig durch Kräfte der Bergwacht und der Feuerwehr gerettet werden. 31 Unwetter- und Hochwasserschäden wurden abgearbeitet. Besonders am 30.05. und am 05.06. war eine Vielzahl von Einsätzen abzuarbeiten, wo Starkregen die Wehren des ganzen Landkreises beschäftigt hatte. 31 Wasserschäden galt es zu beseitigen. Z. B. entstand aufgrund ausströmenden Wassers in einer Wohnung im ersten Stock ein erheblicher Schaden in einem kurz zuvor neu eröffneten Kaffeehauses in der Kreuzstr., weil das Wasser durch die Decke in den Gastraum lief. 6 Verkehrsunfälle wurden bewältigt, u. a. fuhr im September am Bahnhof ein PKW in einen Linienbus. Im November kollidierte ein PKW beim Auffahren auf die B 428 mit einem Kleintransporter. Zwei Personen wurden schwer und eine Person leicht verletzt. Im Dezember stießen zwei PKWs auf der Kreuzung Gensinger Str. und Wöllsteiner Str. zusammen. Ein Fahrer wurde schwer verletzt mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit. 15 Einsätze wegen gemeldetem Gasgeruch bzw. Gasaustritt sowie Einsätzen mit Chemikalien mussten die Wehrleute abarbeiten. Im September wurden wegen Gasgeruch mehrere Mehrfamilienhäuser in der Waldalgesheimer Str. evakuiert. Defekte Campinggaskartuschen wurden als Ursache entdeckt. Im November kamen 13 Personen der Deula wegen Atemwegsprobleme in Krankenhäuser. Gas war nicht messbar, allerdings ein stechender Geruch. Der Grund dafür blieb unbekannt. 21 Mal mussten ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden. Bei 20 kleineren technischen Hilfeleistungseinsätzen war die Feuerwehr aktiv. 8 Mal wurden Anleiter- und Durchfahrtskontrollen und 6 Begehungen im vorbeugenden Brandschutz durchgeführt.

 

Neben den vielen Einsätzen absolvierten die Wehrleute ehrenamtlich an 42 Tagen Ausbildungsdienste und Übungen, besuchten diverse Feuerwehr-lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehr- und Katastrophen-schutzschule in Koblenz und hielten sich auf der Atemschutzübungsstrecke fit für den Einsatz.

 

Auch wer nicht aktiv der Feuerwehr beitreten kann oder möchte, kann die Arbeit der freiwilligen Wehrleute als Mitglied des Fördervereines durch seinen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Gerade im Bereich der Jugendarbeit ist der Förderverein ein wichtiger Partner zur Gewinnung neuer Interessenten.

 

Wir freuen uns über neue Mitglieder, sowohl in der Jugendfeuerwehr und den Kreuznacher Flämmchen, als auch in der aktiven Wehr und dem Förderverein. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Wehrleiterin der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach Manuela Liebetanz unter der Rufnummer 0671/86210 melden.


Werbung für die Jugendfeuerwehr

Heute am Freitag den 03.03.2017 war die Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach in der Rotenfelsschule in Bad Münster am Stein Ebernburg, um den Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 7 das Thema Jugendfeuerwehr näher zu bringen und neue Mitglieder zu werben. Hintergrund hierfür ist, dass die Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach eine Untergruppe im Stadtteil Bad Münster-Ebernburg am Anfang des Jahres eröffnete und hierfür nun Jugendliche gesucht werden.

In insgesamt 6 Durchgängen mit jeweils 2 Klassen hielten Betreuer Daniel Betz und Jugendfeuerwehrmitglied Jessica Korb einen halbstündigen Vortrag darüber, was die Jugendfeuerwehr macht, wie der Übergang in die aktive Wehr sich gestaltet und wie breitgefächert dort dann die Aufgabengebiete der Feuerwehr sind. Die Veranstaltung wurde von rund 180 Jugendlichen besucht, von denen zwischen 30 und 40 ein Interesse bekundeten, sich bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach anzumelden. Es zeigten auch Schüler aus den umliegenden Ortschaften Interesse, in die Jugendfeuerwehr einzutreten. Diese wurden angeregt, sich bei ihrer örtlichen Jugendfeuerwehr anzumelden.


CSA-Träger Lehrgang in Bad Kreuznach

Am Samstag den 18.02.2017 wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Rainer Kurz, Peter Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit und Stephan Haar zum CSA-Träger ausgebildet.

Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um den Feuerwehrmann vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und Besonderheiten rund um den Einsatz mit einem Chemikalienschutzanzug vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Gewöhnungsübungen lernten die Wehrleute sich in einem CSA zu bewegen und darin auch zu arbeiten.

So standen diverse Aufgaben unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das Abdichten einer undichten Rohrleitung in der Atemschutzübungsstrecke auf dem Programm. Auch das Vorgehen in einen engen Tank wurde von den Teilnehmern geübt.

Dabei merkten sie schnell, dass durch das eingeschränkte Sichtfeld, die höhere Temperatur in dem Anzug, das Gewicht des Anzuges  und die teilweise beschlagene Sichtscheibe das Arbeiten unter einem CSA zur Qual werden kann. Und bei den Übungen herschten angenehme kühle Temperaturen. Im Hochsommer kommt die enorme Hitze als Belastung noch dazu.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Der komplette Lehrgang bestand zur Freude aller Ausbilder und der Lehrgangsteilnehmer die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen Chemikalienschutzanzüge zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Nils Christian (Desloch), Uwe Döbell (Monzingen), Michael Ernst (Meddersheim), Marcel Gehring, Etienne Herrmann (beide Hackenheim), Fabian Hissung, Steffen Vogt (beide Stromberg), Jan Kinast (Nussbaum), Christian Mauer, Oliver Wagner (beide Windesheim), Maik Pleines, Felix Scherer  (beide Rüdesheim), Pascal Schantz (Bad Sobernheim), Dennis Stark (Bad Kreuznach), Jan-Luca Thomas (Merxheim).

 


Neue Atemschutzgeräteträger für den Landkreis Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Auf dem Foto sind v. l. n. r. zu sehen:

Alexander Jodeleit, Stephan Haar (beide Ausbilder), Calvin Simon (Monzingen), Kai-Uwe Schmidt (Schwarzerden), Marcel Gehring (Hackenheim), Tobias Endemann (Hackenheim, Alexander Barth (Kirschroth), Tobias Hehmann (Kirschroth), Natascha Diel (Spabrücken), Alexander Zeller, Peter Kurz (beide Ausbilder).


Eisrettung im LB-Ost

Am Sonntagmorgen (29.01.2017) trafen sich 16 Kameraden des Löschbezirks Ost am zugefrorenen Ippesheimer See um die Rettung von eingebrochenen Personen aus dem Eis zu üben. Der Termin wurde bewusst gewählt da jetzt die Tauphase beginnt und das Eis immer weniger Tragfähigkeit aufweist.

Feuerwehrmann Miguel Speer erklärte sich bereit in dem wasserdichten und wäremeisolierten Überlebenanzug der Feuerwehr in ein Eisloch zu steigen.

Unter Leitung von Löschmeister Sascha Elstner und dem Zugführer Peter Steinbrecher übten seine Kameraden unter Einsatz eines Eisretters, eines Spinboards sowie einer Steckleiter verschiedene Rettungsmethoden.

Insbesondere wurde bei dieser Übung auf die Eigensicherung der Feuerwehrleute geachtet. Zusammenfassend ist zu sagen das mit den von der Stadt Bad Kreuznach in diesem jahr zur Verfügung gestellen Einsatzmitteln (Überlebenanzug, Eisretter, Schlauchboot) eine schnelle Rettung von eingebrochenen Personen möglich ist.

Trotzdem weist die Feuerwehr nochmals darauf hin dass das Betreten nicht freigegebener Eisflächen lebensgefährlich sein kann und bittet darum dies zu unterlassen.

 


Feuerläufer laufen Ultra-Marathon

Am 28.1.17 sind die Feuerläufer Silvia und Gernot Heblich in Rodgau/Hessen beim Ultra-Marathon (50 Km) an den Start gegangen.Bei -5° und 10 Runden a 5 Km sind sie gesund und zufrieden durch Ziel gelaufen.


Übung auf der Ebernburg

 

Feuerwehrangehörige der Löschbezirke West und Süd übten am Samstag Vormittag an der Ebernburg. Ziel dieser Ausbildungseinheit war der Aufbau einer Löschwasserentnahme und -förderstrecke mit Gerätschaften, die fest auf der Ebernburg stationiert sind. 20 Feuerwehrleute mit Unterstützung des Hausmeisters verlegten insgesamt 10 Schläuche und nahmen eine Tragkraftspritze in Betrieb. In wenigen Minuten konnte über ein C-Rohr Löschwasser über die Mauern der Ebernburg abgegeben werden.

 


Zugführung des LB-Süd in Ihrem Amt bestätigt

 

Gemäß LBKG (Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz) vom 02.11.1981 endet die Amtszeit von gewählten Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr nach zehn Jahren. Dann ist eine neue Wahl durch die Feuerwehrleute des betroffenen Löschbezirks nötig. Zugführer Alexander Zeller und stellv. Zugführer Alexander Jodeleit vom Löschbezirk Süd wurden beide in ihren Funktionen im Amt bestätigt und leiten somit für weitere zehn Jahre die Geschicke des Löschbezirks Süd. Die Wehrleiterin Manuela Liebetanz übergab anlässlich eines Ausbildungsdienstes die Verpflichtungsurkunden, die von der Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer unterzeichnet wurden. 


Einsätze zum Jahreswechsel 2016 / 2017

 

31.12.2016:

Kurz vor 12:00 Uhr wurde der Löschbezirk Ost zu einem brennenden Altkleidercontainer in die Biebelsheimer Str. alarmiert. Der Container wurde geöffnet und die brennenden Kleider mit einem C-Rohr abgelöscht.

 

31.12.2016:

Gegen 18:30 Uhr wurde der Löschbezirk Süd zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Nähe der Firma Tedox in der Bosenheimer Str. alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Nachbarschaft im Garten ein Grillfeuer entfacht hatte. Ein Einsatz war nicht erforderlich.

 

Das Jahr 2016 endete für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt

Bad Kreuznach mit 493 Einsätzen!

(Vorjahr: 450)

 

01.01.2017:

Kurz vor 1:00 Uhr lief der erste Einsatz im Neuen Jahr für den Löschbezirk Süd ein. In der Prinzengasse brannte eine Großraummülltonne und wurde mit einem C-Rohr gelöscht. In der benachbarten Riesengasse wurde noch ein brennender Metallmülleimer entdeckt, der mit einem Wasserlöscher abgelöscht wurde. Im weiteren Verlauf der Prinzengasse schwelten in einer Großraummülltonne Kartonagen. Sie wurden rechtzeitig mit einem C-Rohr abgelöscht, sodass das Müllgefäß keinen Schaden davon trug.

 

01.01.2017:

Gegen 3:45 Uhr wurden erneut die Wehrleute des Löschbezirks Süd in die Bleichstr. zu einem Heckenbrand beordert. Dort wurde eine schwelende Hecke mit einem C-Rohr und etwa 200 l Wasser abgelöscht.

 

01.01.2017:

Gegen 4:45 Uhr ging es für den Löschbezirk Süd auf die Wilhelmbrücke zu einem Kartonagenbrand. Auf dem Gehweg und der Brückenmauer schwelten noch einige Feuerwerksbatterien. Sie wurden mit einem Wasserlöscher abgelöscht.


Ehrenamtstag der Freiwilligen
Feuerwehr Bad Kreuznach

Am Samstag den 26.11.2016 feierte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach ihren Ehrenamtstag in der Gutsschänke Bornheimer Hof in Hackenheim.

Die Einsatzkräfte setzen sich das ganze Jahr für das  Hab und Gut sowie das Leben der Bevölkerung ein. Doch an diesem einen Abend geht es um die Feuerwehrleute an sich.
Sie haben Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und zum Vertiefen von Gesprächen.
Die Krönung des Ganzen sind die Ehrungen, Beförderungen, Verpflichtungen, Entpflichtungen und Übernahmen in den Ehrenzug der Feuerwehr Bad Kreuznach.

Die Oberbürgermeisterin stelle fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach im laufenden Jahr bereits 454 Einsätze geleistet hat (gesamtes Vorjahr waren es 450) und drückte Ihren Dank und Ihre Anerkennung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden, aber auch gegenüber deren Partner aus, die viel zu oft auf ihre Lieben verzichten müssen. Sie sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt in Form der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und Fahrzeuge zu, damit die Einsätze auch kompetent abgearbeitet werden können. Sie will sich persönlich dafür einsetzen, dass die Anzahl der Einsätze durch Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen (über 130 Stück im laufenden Jahr!) reduziert werden, in dem sie mit den Statistikanführern ins Gespräch gehen will, um die Vielzahl der Fehlalarme zu verringern.

Auszeichnungen / Beförderungen:

Feuerwehrehrenzeichen in Gold:
- Manfred Griegel (45 Jahre)
- Peter Regelin (35 Jahre)

Feuerwehrehrenzeichen in Silber:
- Jens Gombos (25 Jahre)

Feuerwehrmann / -frau:
- Christian Rilke
- Kevin Strekies
- Lars Dillenberger
- Leon Altmann
- Luca Kaul
- Sören Forster

Oberfeuerwehrmann / -frau:
- Kevin Koch
- Michael Rapp
- Michaela Hans
- Ulrike Gerboth

Hauptfeuerwehrmann / -frau:
- Dennis Hieronimus
- Fabian Trarbach
- Hans Kraus
- Jan Kaul
- Melanie Kraus
- Tim Helmes

Löschmeister:
- Jens Becker
- Philipp Eling
- Rudolf Anheuser

Oberlöschmeister:
- Daniel Betz
- Dennis Zeller
- Sascha Elstner

Hauptlöschmeister:
- Adrian Wrede
- Stephan Haar

Brandmeister:
- Thomas Gaul

Oberbrandmeister:
- Marcel Stein

Hauptbrandmeister:
- Marcel Kumpa

Entplichtungen:
- Entpflichtung als Stellv. Einheitsführer der Einheit Bosenheim
  Achim Vestner
- Entpflichtung als Stellv. Jugendfeuerwehrwart
  Sascha Praß
(Beide Kameraden sind weiterhin in der Feuerwehr aktiv)

Übernahme in den Ehrenzug:
- Steffen Kaul (eigener Wunsch)
- Rudolf Hawig (Altersgrenze 60)
- Manfred Griegel (Altersgrenze 60)
- Gerd Hans (Altersgrenze 63)

Auf diesem Bild sehen Sie alle Beförderten, Geehrten, in einer Funktion Entpflichteten und in den Ehrenzug verabschiedeten Kameraden zusammen mit der Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer und dem stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul.

Sascha Praß (als stellv. Jugendwart entpflichtet), Karl-Werner Gaul (stellv. Wehrleiter), Achim Vestner (als stellv. Einheitsführer der Einheit Bosenheim entpflichtet), Jens Gombos (Silbernes Feuerwehrehrenzeichen), Steffen Kaul (Übernahme in den Ehrenzug), Peter Regelin (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), Rudolf Hawig (Übernahme in den Ehrenzug) und Gerd-Rudolf Hans (Übernahme in den Ehrenzug).

 

 


Neue CSA-Träger für den Landkreis
Bad Kreuznach

 

Am Samstag den 26.11.2016 wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Rainer Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit und Stephan Haar zum CSA-Träger ausgebildet.

Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um den Feuerwehrmann vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und Besonderheiten rund um den Einsatz mit einem Chemikalienschutzanzug vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Gewöhnungsübungen lernten die Wehrleute sich in einem CSA zu bewegen und darin auch zu arbeiten.

So standen diverse Aufgaben unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das Abdichten einer undichten Rohrleitung in der Atemschutzübungsstrecke auf dem Programm. Auch das Vorgehen in einen engen Tank wurde von den Teilnehmern geübt.

Dabei merkten sie schnell, dass durch das eingeschränkte Sichtfeld, die höhere Temperatur in dem Anzug, das Gewicht des Anzuges  und die teilweise beschlagene Sichtscheibe das Arbeiten unter einem CSA zur Qual werden kann. Und bei den Übungen herschten angenehme kühle Temperaturen. Im Hochsommer kommt die enorme Hitze als Belastung noch dazu.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am gleichen Tag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Stationsausbildung unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

Der komplette Lehrgang bestand zur Freude aller Ausbilder und der Lehrgangsteilnehmer die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen Chemikalienschutzanzüge zu tragen.

 

                                                                       

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Mohamed Ali, Daniel Hermes (beide Bretzenheim), Leon Altmann, Miguel Speer, Kevin Streckies, Ulrike Gerboth, Florian Müller (alle Bad Kreuznach), Tino Eppelmann, Nils-Christopher Nasdall, Pascal Reichelt, Maximilian Schmidt, Benjamin Schramm (alle Monzingen), Fabian Hering, Thorsten Niedballa (beide Stromberg), Alexander Knoll (Roxheim), Sebastian Scherer, Philipp Prengel (beide Schloßböckelheim)

 


Atemschutzgeräteträgerlehrgang
in Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Leon Altmann, Sören Forster, Kevin Strekies, Ulrike Gerboth, Marvin Immel, Miguel Speer (alle Bad Kreuznach), Leon Bachmann (Lauschied), Hagen Dallmann (Norheim), Eike Dierks (Bad Sobernheim), Benedikt Grimm (Roxheim), Fabian Hering, Thorsten Niedballa (beide Stromberg), Niklas Köller, Luca Viehl (beide Rüdesheim), Philipp Prengel (Schloßböckelheim), Christoph Sponheimer (Frei-Laubersheim), Jan-Luca Thomas (Merxheim).

 

 


Großübung Zugunglück zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster

Auf der Bahnstrecke 3511 von Bingen nach Saarbrücken, ereignete sich in einem schwer zugänglichen Streckenabschnitt ein Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Bauzug der Bahn. Die Besatzung war mit Gleisbauarbeiten auf der Nahebrücke beschäftigt, als die Regionalbahn auf dem gleichen Gleis mit größerer Geschwindigkeit auf den Bauzug auffuhr. Zwei Streckenarbeiter stürzten von der Brücke in das Flussbett der Nahe, einer hing am Pfeiler der Brücke. Die Triebfahrzeuge entgleisten. Die beiden Lokführer und einige andere Personen wurden in ihren Wagons schwer verletzt und eingeklemmt. Durch einen Kurzschluss in der elektrischen Anlage der Triebwagen kommt es zu einer Rauchentwicklung.

Um eine Brandbekämpfung im Zug durchführen zu können, musste vom Bahnhof Bad Münster eine ca. 600 m lange Schlauchleitung verlegt werden. Die nötigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung und die schwere technische Hilfe musste mühevoll mittels Draisinen und auf dem Fußweg durch Muskelkraft zur Einsatzstelle befördert werden. Die Wegstrecke wurde mit mehreren Lichtmasten und vom Korb einer Drehleiter ausgeleuchtet. Vor Ort wurden hydraulische Schere und Spreizer, Kettensägen und ein Plasmabrennschneidgerät zur Befreiung der eingeklemmten Personen eingesetzt. Da der Zug aufgrund des angenommenen Brandes, der durch Nebelmaschinen simuliert wurde, verraucht war, mussten die eingesetzten Kräfte schweren Atemschutz tragen, um die Verletzten aus dem Zug zu holen und der rettungsdienstlichen Versorgung zuzuführen. Hierfür war eine enorme Menge an Einsatzkräften von Nöten, da der Verletztentransport eine sehr anstrengende Arbeit darstellte. Mit einem speziellen Fahrzeug der Feuerwehr Cochem konnten gleichzeitig 4 Verletzte auf Tragen liegend auf dem Gleis von der Unfallstelle bis zum Bahnhof befördert werden. Von dort ging es zum am Bahnhof eingerichteten Verletztensammelplatz und zur weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst. Die zwei Gleisarbeiter wurden von Kräften der Bergwacht aufgeseilt, d. h. mittels Seile an einer formstabilen Schleifkorbtrage nach oben gezogen, da ein Einsatz von Booten aufgrund des zu niedrigen Wasserstandes der Nahe nicht möglich war. Nach dem alle Verletzten aus dem Zug gerettet waren, musste das gesamte Material die ganze Strecke auch wieder zurückgebaut werden. Eine besondere Herausforderung war die Führung des Einsatzes mit verschiedenen Einsatzabschnitten und einem Bereitstellungsraum, aus dem die benötigten Kräfte und Rettungsmittel abgerufen wurden. Die Übung war nach etwa 5 Stunden beendet und lieferte umfangreiche Erkenntnisse und Erfahrungen für künftige Lagen, die hoffentlich niemals eintreten werden.

Die Übung diente zur Ermittlung des erforderlichen Kräfte- und Einsatzmittelansatzes sowie zur Gewinnung von Erkenntnissen zur Erstellung eines einsatztaktischen Konzepts zur Bewältigung von Unfallszenarien mit einem Massenanfall von Verletzten mit Schienenfahrzeugen im Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach.

Bei der Ausarbeitung der Übung, die etwa 9 Monate dauerte, halfen viele helfende Hände mit, bei denen sich die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach recht herzlich bedankt.

 

 

 


Bauhof übernimmt ausgedientes Löschfahrzeug der Feuerwehr Bad Kreuznach

Bad Kreuznach - Am heutigen Freitag konnte Bauhofleiter Hans-Josef Kaluza von der Wehrleiterin der Feuerwehr Bad Kreuznach, Manuela Liebetanz, im Beisein von Bürgermeister Wolfgang Heinrich den Schlüssel des Löschfahrzeuges entgegen nehmen. In Verbindung mit dem Oktoberfest der Belegschaft des Bauhofs fand die Fahrzeugübergabe den gebührenden Rahmen. Im März 2016 ergriff der Bauhof die Gelegenheit ein ausgedientes 31 Jahre altes LF16 des Löschbezirks Nord zu übernehmen, welches durch ein moderneres, der heutigen Feuerwehrtechnik entsprechendes Fahrzeug ersetzt wurde. Die durch die lange Dienstzeit und Beanspruchung entstandenen Mängel und Schäden, konnten von den Mitarbeitern der bauhofeigenen Werkstatt nach und nach in Eigenleistung behoben werden. Darüber hinaus erfolgte der erforderliche Farbwechsel, von "Feuerwehr-Rot" auf "Bauhof-Orange". Das Fahrzeug verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe 1600 l/min bei 16 bar Förderleistung, sowie einen Wassertank mit 1200l l Wasser und eine Schnellangriff-Ausstattung Des Weiteren befindet sich am Heck ein Beleuchtungsmast und an der Fahrzeugfront eine 5 Tonnen Seilwinde. Das umgebaute Fahrzeug dient künftig dem Bauhof zur Gefahrenabwehr sowie im Hochwasserschutz als Gerätewagen. Mit der Seilwinde können an den Gewässern Schwemmgut und an unzugänglichen Stellen umgestürzte Bäume beseitigt werden. Die Feuerlöschkreiselpumpe und der Wassertank mit dem Schnellangriffschlauch werden zum Reinigen der Straßen nach Starkregenereignissen dienen. Im Fahrzeugaufbau befinden sich vier Schlammsaugpumpen mit einer Förderleistung von 2300 l/min. Mit dem 8 kVA Stromerzeuger werden Beleuchtungsmast, Pumpen sowie Elektrogeräte versorgt. Im Fahrzeugaufbau sind unter anderem auch Schutzvorrichtungen wie Schwimmwesten, Wathosen, Sicherungsgurte und Halteleinen für die Bauhofmitarbeiter untergebracht. Durch ständig wechselnde Gegebenheiten werden immer wieder neue Anforderungen an die Mitarbeiter und die Ausstattung des Bauhofes gestellt. Der Bauhof bedankt sich ganz besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach sowie allen anderen Beteiligten für die tatkräftige und wohlwollende Unterstützung dieses Projektes.

Quelle: Kreuznach112


Schnuppertag für die ganz Kleinen

Am vergangenen Mittwoch (12.10.2016) besuchten die Kinder des Kindergartens aus dem Ortsteil Ebernburg mit insgesamt 24 Kindern, aufgeteilt in zwei Gruppen, den Löschbezirk West der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach in der Burgstraße. Die Kinder durften an diesem Tag die Feuerwehr hautnah erleben und bekamen erklärt, was die Feuerwehr so alles macht. Schulklassenbetreuer Martin Stein zeigte den Kindern, was ein Feuerwehrmann an Ausrüstung anzulegen hat und welche Gerätschaften auf einem Feuerwehrfahrzeug verladen sind. Spielerisch durften die Kids eine Stunde lang die Feuerwehr kennenlernen. Als es dann wieder in Richtung Kindergarten gehen sollte, wollten einige Kinder lieber bei der Feuerwehr bleiben.

Die Feuerwehr Bad Kreuznach nimmt gerne Jungen und Mädchen ab dem sechsten Lebensjahr in die Bambini-Feuerwehr und ab dem zehnten Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr auf.

 

Auf dem Gruppenbild sind die beiden Betreuerinnen mit einer Kindergartengruppe vor dem Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks West zu sehen.

 

Interessierte Kinder ab 6 Jahre können gerne unter

jugendfeuerwehr@feuerwehr.stadt-kh.de

Kontakt mit dem Jugendwart aufnehmen.

 


Ausbildungsdienst des Löschbezirk Süd mit Mitarbeitern des Bauhofes an der Bootseinlasstelle der Nahe an der Schwimmbadbrücke im Salinental

 

12 Mitarbeiter des Bauhofes unter der Leitung von Timo Becker übten am Donnerstagabend (06.10.2016) mit den Wehrleuten des Löschbezirks Süd den Einsatz einer Drehkolbenpumpe, die über eine Zapfwelle eines Unimogs angetrieben wird und eine Pumpenleistung von maximal 9.000 l pro Minute leistet. Die Pumpe wurde als Vorbau innerhalb von 10 Minuten an den Unimog gebaut und hat 2 A-Saugeingänge und 2 A-Druckabgänge. (A = 110 mm Durchmesser) Der Aufbau der Saug- und Druckschlauchleitungen dauerte etwa 30 Minuten. Insgesamt 240 m Schlauchleitungen wurden von der Nahe in den Pumpenschacht am Gradierwerk verlegt, um die Pumpe zu testen. Der Bauhof besitzt zwei solcher baugleichen Unimogs mit jeweils einer Pumpe. Da bei einem Hochwasseralarm die Mitarbeiter des Bauhofes bei dem Aufbau des Hochwasserschutzes gebunden sind, sollen im Bedarfsfall auch die Feuerwehrleute in der Lage sein, die Pumpen in den Einsatz zu bringen und diese über eine längere Zeit zu bedienen. Der Ausbildungsdienst dauerte knapp 2 Stunden und demonstrierte eindrucksvoll die große Leistung dieser Pumpen.

 

 


Kleine Flämmchen auf großer Fahrt

 

Am Samstag 24.09.2016 waren die Kreuznacher Flämmchen morgens zum Technikmuseum in Hermeskeil aufgebrochen. Ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren. Die Kinder konnten sich in alte Fahrzeuge setzen. Über Telefonhörer gab es viele Informationen zu den einzelnen Ausstellungsstücken. Mit einer alten Löschpumpe konnte man per Muskelkraft pumpen und den erzeugten Wasserdruck in einer Glassäule ansteigen sehen. Interessant war auch ein Miniaturtanklöschfahrzeug, das sogar Wasser aus dem Dachmonitor spritzen konnte. Das Mittagessen nahmen die Kinder bei der Feuerwehr Hermeskeil ein, deren Jugendfeuerwehr am Tag der offenen Tür ihr 25-jähriges Jubiläum feierte. Nach einer Stärkung ging es in die Hüpfburg und zum Bobby Car-Rennen. Die gezeigten Vorführungen wie Fettexplosion und ein Druckbehälterzerknall fanden die Jugendlichen sehr imposant.

Auf dem Gruppenbild sind die Betreuer Sabrina Weitzmann, Miguel Speer, Karin Braun und Sascha Elstner mit der Jugendgruppe im Museum vor einer alten Feuerwehrspritze zu sehen.

Interessierte Kinder ab 6 Jahre können gerne unter jugendfeuerwehr@feuerwehr.stadt-kh.de Kontakt mit dem Jugendwart aufnehmen.

 

 


 

Ausbildungsfahrt Löschbezirk Süd zur
BF Frankfurt

21 Wehrleute des Löschbezirks Süd der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach besuchten am Samstag, den 3. September 2016 die Feuer- und Rettungswache 1 der Berufsfeuerwehr Frankfurt, wo auch die Ausbildungsakademie untergebracht ist. Dort bekommen die Floriansjünger ihr Handwerk beigebracht. Hierfür steht ein großes Ausbildungszentrum zur Verfügung. In einer Halle können Löschangriffe in verschiedenen Etagen eines Übungsgebäudes mit gesteuerten Gasbränden und Verrauchung durch mehrere Nebelmaschinen vorgenommen werden.  Auch eine Kfz-Werkstatt und Gleise mit Oberleitung sind dort integriert. Im Außengelände stehen ein Kran, ein Linienbus und eine nachgebaute U-Bahnhaltestelle mit einem Triebwagen zur Verfügung. Neben den verschiedenen Fahrzeugen und Gerätschaften auf der Wache, wurde auch ein kurzer Blick in die Zentrale Leitstelle Frankfurt geworfen, in der die Disponenten ständig Notrufe entgegennahmen. Sie ist die größte integrierte Leitstelle in Hessen. Jährlich kommt es zu etwa 100.000 Alarmierungen für den Rettungsdienst und Krankentransport, 8.000 Hilfeleistungen und 6.000 Brandeinsätzen. Die Teilnehmer stellten sich zu einem gemeinsamen Gruppenbild vor dem Ausbildungszentrum auf.

 

 

 


Freudiger Anlass...

 

Am gestrigen Samstag heiratete der Bad Kreuznacher Feuerwehrmann Thomas Gaul seine Verlobte Denise Krüger, nach dem sie bereits fast neun Jahre zusammen waren.

Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor der Pauluskirche in der Kurhausstr. spalier.

Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus  Feuerwehrschläuchen.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach wünschen dem Ehepaar Gaul alles erdenklich Gute und würden sich nächstes Jahr über ein kleines „Pferdchen“ sehr freuen!


Freiwillige Feuerwehr Planig blickt auf
125-jährige Geschichte


Grundausbildungslehrgang

in Bad Kreuznach

(Fünf Samstage vom 23.04.2016 bis 28.05.2016)

 


 

An insgesamt fünf Samstagen wurden u.g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Peter Kurz, Rainer Kurz und Rouven Ginz die Lehrinhalte des Grundausbildungslehrgangs vermittelt.

Den Teilnehmern wurden ihre Rechte und Pflichten im Feuerwehreinsatz und theoretische Kenntnisse in den Fachgebieten Fahrzeugkunde, Löschgeräte, Schläuche, Armaturen, Rettungsgeräte und der persönlichen Schutzausrüstung vorgestellt.

Sie lernten die Grundlagen für Brennen und Löschen, die Gefahren an der Einsatzstelle, diverse Knoten, wie sich die Gruppe im Löscheinsatz und im technischen Hilfeleistungseinsatz verhält und wie die Feuerwehren tragbare Leitern einsetzen.

Bereits ab dem zweiten Lehrgangstag ging es in die Praxis. Dort bauten die Wehrleute Löschangriffe und technische Hilfeeinsätze auf. Sie übten die verschiedenen Feuerwehrknoten und nahmen tragbare Leitern vor. Einsatzstellen wurden gegen den fließenden Verkehr gesichert und ausgeleuchtet. Sowohl die Wasserentnahme aus offenem Gewässer als auch aus dem Hydrantennetz wurde geübt. Eine verletzte Person auf einer Rettungstrage wurde mit Leinen eingebunden, um diese aus einem Kanalschacht nach oben zu ziehen.

Für die Verpflegung der Lehrgangsteilnehmer war bestens durch das Kantinenteam der Kreuznacher Wehr gesorgt.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen von vier praktischen Prüfungsstationen unter beobachtung der Ausbilder abgelegt, die zur freude aller Ausbilder von fast allen Teilnehmern erfolgreich gemeistert wurde.

Der absolvierte Lehrgang ist der Einstieg für eine zweijährige Ausbildung der Feuerwehrleute, in der sie neben den Ausbildungsdiensten in ihren Feuerwehreinheiten weitere Lährgänge wie z.B. Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger besuchen werden, um danach als ausgebildeter Feuerwehrmann/frau die Grundausbildung zu beenden.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Dirk Biedenbender (Sparbrücken), Bastian Braun, Tobias Borzutzky, Sascha Zahn (alle Bad Kreuznach), Damian Evens, Dennis Repinski (beide Rüdesheim), Tobias Ludigs (Werkfeuerwehr Michelin), Denise Heblich (Simmertal), Lisa Heimann, Jan-Niklas Köhler (beide Schmittweiler), Mikel-Peter Hochhäuser, Julia Kuntz (beide Rümmelsheim), Hannah Hoseus (Oberstreit), Daniel Kühlper (Neu-Bamberg), Andre Kuhn (Schwarzerden), Andreas Kuhn (Laubenheim), Maximilian Lötzbeyer, Fabian Zumbrink (beide Spall), Alexander Misamer (Feilbingert), Ramona Noch, Sandra Schulte (beide Seibersbach), Marcel Spieker (Feilbingert), Ron Stradling (Tiefenthal), Arne Felix von Dreusche (Burgsponheim), Tim Zerfaß (Hennweiler).


Ausflug des LB Ost Einheit Planig

zum Flughafen Frankfurt am Main

 

 

Am Samstag, den 16.04.2016 veranstaltete der Förderverein der Feuerwehr Bad Kreuznach LB-Ost, Einheit Planig, einen Tagesausflug woran insgesamt 36 Aktive und Ehrenzugmitglieder sowie deren Partner teilnahmen.

Ziel des Tagesausfluges war die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Frankfurt am Main.

Die Struktur und Aufteilung der Flughafenfeuerwehr wurde den Teilnehmenden durch einen Mitarbeiter dieser erklärkt. Hierdurch erhielt man sehr Interessante Einblicke in die Arbeit der Flughafenfeuerwehr.  

Zum Abschluss der insgesamt zweistündigen Besichtigung konnte noch eines der riesigen Flugfeldlöschfahrzeuge aus nächster Nähe betrachtet werden. 

Nach Beendigung der Flughafenbesichtigung wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Gasthaus beendet.


Jährliche CSA-Übung nach FwDV 7

Wie jedes Jahr haben sich unsere CSA-Träger ihrer jährlichen CSA-Übung unterzogen. Wie nach FwDV 7 gefordert, muss jeder CSA-Träger eine Übung unter CSA mit möglichst realistischen Belastungsübungen absolvieren. Ca. 30 Feuerwehrangehörige haben an 3 Terminen diese Leistung erbracht. 

Die Feuerwehrleute mussten eine Laufstrecke, einen Höhenunterschied mit Gewichten, dass Begehen eines Tanks sowie das Wechseln eines Flansches bewältigen.

Auch wenn diese Übung jedes Jahr eine schweißtreibende Angelegenheit ist, trainiert sie doch für den Ernstfall und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.