Bambinis besuchen die Rettungshundestaffel

Am vergangenen Freitag, den 31.08.2018 machten sich die Kreuznacher Flämmchen  gemeinsam mit den Hackenheimer Löschzwerge  auf den weg nach Hennweiler zum Übungsgelände der Rettungshundeortungstechnik 3 (RHOT3) des Landkreises Bad Kreuznach. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der RHOT3 durch Staffelführer Thorsten Schmitt ging es dann auch schon los. Die Nachwuchskräfte bekamen eine sehr gute Vorstellung, wie die Hunde im Ernstfall arbeiten. Die Hunde hatten die Aufgabe, die "Verletzen" in verschiedenen Einsatzszenarien zu suchen. Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Grillen auf dem Übungsgelände beendet. Die Kinder sowie auch die Betreuer waren sehr beeindruckt von der Arbeit der RHOT3.


Bootsausbildung Jugendfeuerwehr in Bad Münster

Am Freitagabend stand bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach ein Überraschungsdienst auf dem Dienstplan. Die Jugendlichen waren begeistert, als die Betreuer mit ihnen in den Stadtteil Bad Münster-Ebernburg fuhren und dort die Kameraden des Löschbezirks West mit ihrem Rettungsboot (RTB) warteten. Nachdem die jungen Wehrleute gezeigt bekamen, wie das RTB zu Wasser gelassen wird, wurde ihnen das Verhalten am und auf dem Wasser während der Einsätze erklärt. Nach dieser schnellen Einweisung war es dann auch schon Zeit auf das Wasser zu gehen. In Vierergruppen fuhren die Jugendlichen zwischen der Friedens- und der Nahebrücke für rund 10 Minuten. Große Verwunderung entstand, als der Bootsführer mit einer Gruppe der älteren Jugendfeuerwehrmitglieder einen Motorschaden simulierte und das Boot mit Paddeln wieder zur Anlegestelle befördert werden musste. Dieser Teil der Ausbildung schult vor Allem die Zusammenarbeit und Kommunikation der Bootsbesatzung, da man sonst keinen geraden Kurs fahren kann. Nach einer kurzen Pause wollten alle Jugendlichen eine weitere Runde mit dem Rettungsboot drehen. Die Begeisterung für diese ausgefallene Ausbildung war sehr groß. Überraschung gelungen!


Einsatzbericht Bad Kreuznacher Jahrmarkt

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte über die Jahrmarktstage hinweg dieses Jahr eine ruhige Bereitschaftszeit auf dem Jahrmarktsgelände selbst. Lediglich ein brennender Mülleimer am Haupteingang zum Jahrmarkt musste am Dienstag kurz nach Mitternacht gelöscht werden. Dafür waren eine Vielzahl von Einsätzen außerhalb des Jahrmarktsgeländes abgearbeitet worden. Am Donnerstag wurde ein Wasserschaden im Burgweg an der ehemaligen LVA-Klinik gemeldet. Dort war das Strahlrohr für die Abrissarbeiten geöffnet. Nach dem es von den Wehrleuten des Löschbezirks West geschlossen wurde, war das Problem behoben. Am Samstag gegen 16 Uhr unterstützten 2 Tanklöschfahrzeuge des Löschbezirks Süd die Freiwillige Feuerwehr Gensingen bei einem großen Flächenbrand an der Abfahrt Gensingen an der B 41. Dort brannte abgelegtes Schnittgut auf einer Fläche von etwa 5.000 m². Parallel zu diesem Einsatz ging es gegen 17:45 Uhr für den Löschbezirk Nord in den Brückes, um einen kleinen Flächenbrand mit 2 C-Rohren abzulöschen. Gegen 20:15 Uhr wurde eine Rauchentwicklung in der Planiger Str. gemeldet. Als die Kräfte des Löschbezirks Süd mit Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter dort eintrafen, wurde lediglich auf einem Balkon im 2. Obergeschoss gegrillt. Nach 20 Minuten war der Einsatz beendet. Am Sonntag wurde der Löschbezirk Süd gegen 2:45 Uhr zu einer Kleintierrettung alarmiert. Ein Bewohner fand eine Königs Python an einem Carport und sicherte diese schon mal in einem Behälter. Die Wehrleute legten das Tier in einen geschlossenen Eimer und übergaben die Schlange wohlauf im Bad Kreuznacher Tierheim. Kurz vor 6 Uhr ging es dann mit Löschgruppenfahrzeug und Rüstwagen zum Parkhaus Diakonie. Dort hatte sich ein Pritschenwagen mit Aufbau an der Einfahrt aufgrund der nicht beachteten Durchfahrtshöhe festgefahren. Der Aufbau wurde mit einem Trennschleifer entfernt, sodass das Fahrzeug wieder rausfahren konnte. Gegen 11 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung in der Siemensstr. gemeldet. Sofort machten sich 2 Löschfahrzeuge des Löschbezirks Süd auf den Weg. An der Einsatzstelle angekommen waren allerdings kein Rauch und kein Feuer feststellbar. Ein Firmeninhaber berichtete, dass ein Angestellter Papier verbrannte und er das Feuer mit 2 Eimern Wasser ablöschte. Eine Brandnachschau bestätigte dies, sodass die Wehrleute unverrichteter Dinge wieder abrücken konnten. Gegen 18:45 Uhr steckte in der Dessauer Str. eine Person im Aufzug fest. Als die ersten Kräfte an dem Mehrfamilienhaus eintrafen, war die Person bereits durch eine Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma wohlauf befreit worden. Der Aufzug wurde außer Betrieb genommen. Am Montag löste um kurz vor 8 Uhr die automatische Brandmeldeanlage beim Jawoll-Markt in der Planiger Str. aus. Der Alarm wurde bei Wartungsarbeiten versehentlich ausgelöst. Gegen 12:45 Uhr musste eine Wohnungstür in der Sigismundstr. geöffnet werden. Gegen 15:45 Uhr wurde ein Küchenbrand in der Hofgartenstr. gemeldet und die Löschbezirke Nord und Süd alarmiert. Vor Ort war der Topf bereits vom Herd genommen worden. Die Wohnung war leicht verraucht. Die Fenster wurden zur Belüftung geöffnet. Löschmaßnahmen waren keine mehr erforderlich. Die Bewohnerin war nicht zu Hause. Gegen 17:30 Uhr wurde der Löschbezirk Süd zu einem brennenden Gully Gensinger Str. Ecke Heidenmauer gerufen. Als die Kräfte nach kurzer Zeit ankamen, war das Feuer bereits erloschen. Am Dienstag brannte gegen 3:30 Uhr ein Baumstumpf am Naheuferweg in Höhe der Firma König. Der Brand wurde mit einem C-Rohr gelöscht. Gegen 9 Uhr wurde der Löschbezirk Süd mit Löschgruppenfahrzeug und Drehleiter zu einem Zimmerbrand in die Viktoriastr. alarmiert. Dort hatte eine in einen Mülleimer geworfene Zigarette einen Kleinbrand ausgelöst. Die Wohnung war stark verraucht und musste mit einem Belüftungsgerät entraucht werden. Löscharbeiten waren keine mehr erforderlich. Gegen 15:45 Uhr geriet eine etwa 20 m² große Fläche mit Unrat und Baumstämmen auf dem Gelände hinter dem Bootshaus zwischen Nahe und Mühlenteich in Brand. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr abgelöscht. Die Wasserversorgung wurde aus einem Unterflurhydrant sichergestellt. Zwei Löschfahrzeuge und ein Kommandowagen des Löschbezirks Süd waren im Einsatz.

Information über die Jahrmarktswache der Freiwilligen Feuerwehr:
Am vergangenen Donnerstag fand um 18:00 Uhr auf dem Jahrmarktsgelände eine Begehung durch alle Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden. Ab 19:00 Uhr wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen um 7:00 Uhr ständig besetzt. Sie war zuständig für alle Einsätze, die auf der Pfingstwiese, dem Moebus-Stadion und der Güterbahnhofstraße anfielen. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Kräfte aus den einzelnen Löschbezirken unterstützt worden. Freitags bis dienstags wurde jeweils von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können. Am Abend des Feuerwerks wurden zusätzlich ein Löschgruppenfahrzeug (1.600 ltr.) und ein Tanklöschfahrzeug (5.000 ltr.) mit 6 Wehrleuten für den Brandschutz im Moebus-Stadion bereitgehalten. Die Kräfte bewässerten etwa 1 Stunde vor Beginn des Feuerwerks mit 4 C-Rohren die sehr trockene Vegetation rund um den Abschussbereich der Raketen, um einem möglichen Brandausbruch vorzubeugen und hielten die Strahlrohre griffbereit an den mit Wasser gefüllten Schläuchen, um sofort eingreifen zu können, was aber glücklicherweise nicht erforderlich war. Insgesamt wurden 107 Positionen in Zwölfstundenschichten ehrenamtlich von den Feuerwehleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West sowie einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Langenlonsheim, Kirn und Rüdesheim besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, standen an der Jahrmarktswache Mannschaftstransportfahrzeuge bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern.

 

 
 

Ja ich will...

Am Sonntag den 29.07.2018 heirateten die Bad Kreuznacher Feuerwehrleute Michael und Nadine Henn (geb. Schneider). Die beiden Planiger Feuerwehrleute des Löschbezirks Ost haben sich bei der Feuerwehr kennen und lieben gelernt und gaben sich in der Planiger St. Gordianuskirche nun das Ja-Wort. Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute des Löschbezirks Ost der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor dem Ausgang der Kirche Spalier. Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus Feuerwehrschläuchen und ließ sich mit den Feuerwehrkameraden ablichten.

 


Objektübung Löschbezirk Süd

Gegen 19:10 Uhr wurde eine unklare Rauchentwicklung im Bereich Heidemauer auf dem Gelände des Bauhofes gemeldet. Bei Schweißarbeiten in einer Halle kam es zu einer Explosion und anschließendem Brand. Starke Rauchentwicklung (durch eine Nebelmaschine simuliert) drang aus der Halle. Es wurden zwei Mitarbeiter und ein Praktikant vermisst. Bei Ankunft gab es eine Durchzündung im hinteren Bereich der Halle, wobei Flammen aus dem Dach schlugen, so die Übungsvorgabe. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Während der Rettung der ersten vermissten Person, kam es zu einem Atemschutznotfall. Der sofort entsandte Sicherheitstrupp fand den Trupp sehr schnell und rettete diesen. Danach ging er zur Rettung der drei vermissten Personen vor und führte anschließend die Brandbekämpfung durch! Parallel erfolgte die Belüftung sowie die Brandbekämpfung über die Drehleiter und einem zweitem C-Rohr im Außenbereich. Die Wasserversorgung wurde aus einem nahe gelegenen Hydranten sichergestellt. Die Übungsleiter Jeffrey Mitchell und Fabian Trarbach, sowie der Übungseinsatzleiter Stephan Haar waren mit dem Ablauf der Übung des Löschbezirks Süd zufrieden.

 


Tag der offenen Tür LB OSt

Im Rahmen des diesjährigen Tags der offenen Tür des Löschzugs Planig, überreichte Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer das goldene Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst an Oberfeuerwehrmann Marco Weiß. Der stellv. Vorsitzende des Fördervereins Jörg Folz ernannte Michael Bubach zum Ehrenmitglied des Vereins Freunde des Löschzugs Planig. Michael Bubach wurde 2017 nach 43 Jahren aktiven Dienst in den Ehrenzug verabschiedet. Er ist zusätzlich seit 29 Jahren im Vorstand des Fördervereins aktiv. Der Tag der offenen Tür war wieder sehr gut von den Bürgern des Stadtteils Planig besucht. Der Fanfarenzug der Lustigen Schuppesser und deren Majoretten unterhielten die Bürger mit einem hervorragenden Frühschoppenkonzert.


Absturzsicherung im LB-Ost

m Übungsgerüst der Michelin Reifenwerke wurden die Kameraden des Löschbezirks Ost am 03.06.2018 in die Technik und die Gerätschaften zur Absturzsicherung eingewiesen.

Nach theoretischer Unterweisung hatten die Kameraden die Möglichkeit ihr gelerntes Wissen praktisch im Übungsgerüst zu testen und sich unter dauerhafter Sicherung in der Gerüstkonstruktion zu bewegen. Auch die technischen Möglichkeiten zur Rettung von abgestürzten Personen wurde vermittelt.

 


Tag der Feuerwehr

Am Wochenende fand anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Kreuznacher Flämmchen der Tag der Feuerwehr an der Wache des Löschbezirks Nord in der Charles-de-Gaulle-Str. 1 statt. Am Samstag zeigten die Wehrleute des Löschbezirks Süd eine Übung „Verkehrsunfall mit zwei eingeschlossenen Personen“ und zerlegten dabei Stück für Stück einen PKW zum Cabriolet, um den Fahrer (Dummy) über ein Spineboard (Rettungsbrett) schonend zu retten. Die Beifahrerin und Kameradin Nathalie Heblich, wurde nach aufspreizen der Beifahrertür gerettet. 2 Stunden später musste der Dummy noch einmal ran und wurde über eine an der Drehleiter hängende Schleifkorbtrage von einem Löschgruppenfahrzeug gerettet. Während der Festtage stellten die Kräfte des Löschbezirks Süd die Einsatzbereitschaft. Samstagabend gab es eine Cocktailbar und Musik.

Am Sonntag zeigten die Kreuznacher Flämmchen und die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr, was sie gelernt haben. Gekonnt wurde ein Löschangriff zur Brandbekämpfung eines Fahrzeugbrandes vorgetragen.

Um 14 Uhr nahm die Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer die Entpflichtung von Sabrina Weitzmann vor, die seit der Gründung der Kreuznacher Flämmchen der Bambinigruppe vor stand. Ihr Mann Christian Weitzmann unterstützte sie in den Anfängen jahrelang als Jugendwart beim Aufbau der Flämmchen. Den Staffelstab übergab sie ihrem Nachfolger Lars Dillenberger, der bereits seit einigen Jahren bei den Flämmchen als Ausbilder mitarbeitet. Zu seinen Vertretern wurden Karin Braun und Sascha Elstner ernannt. Frederik Jost wurde als Mitglied des Löschbezirks Süd verpflichtet. Er ist ein Gründungsmitglied der Kreuznacher Flämmchen und war von Anfang an dabei. Auch der Kamerad Alexander Petry aus dem Löschbezirk Ost, ist ein Mann der ersten Stunde. Der Löschbezirk West bekam ein neues Rettungsboot übergeben. Das Boot aus Aluminium ist 4 m lang, 1,70 m breit, wiegt inkl. des 25 PS starken Außenbordmotors etwa 400 kg, hat eine Nutzlast von 600 kg und kann 5 Personen aufnehmen. Das Boot wird auf einem ebenfalls neu beschafften Bootstrailer befördert. Die Bootstaufe fand bereits im Februar statt. Weiterhin erhielt der Löschbezirk Süd ein Mehrzweckfahrzeug 3 mit Ladebordwand auf einem MAN-Fahrgestell von der Firma Junghanns Fahrzeugbau und neun Rollcontainer, die mit Materialien wie z. B. Gefahrstoffpumpen, Messgeräte, Auffang- und Abdichtmaterialien und speziellen Gefahrgutschläuche und Kupplungen für den Gefahrguteinsatz bestückt sind und über eine Hebebühne am Heck entnommen werden können. 290 PS, Automatikgetriebe, 14,1 Tonnen zul. Gesamtgewicht, 8 m Länge und 3,40 m Höhe. Das Fahrzeug hat einen Gerätewagen Gefahrgut Baujahr 1984 ersetzt, der bereits vor einiger Zeit aufgrund des Alters außer Dienst genommen werden musste. Während der beiden Tage konnten die Kinder die Einsatzfahrzeuge genauer unter die Lupe nehmen und sich auch hinter das Steuer setzen. Atemschutzmasken und Helme wurden anprobiert. Ein auf einem Spritzenhaus aufgemaltes Feuer wurde mit einem Strahlrohr gelöscht. Wer sich in der Hüpfburg ordentlich ausgetobt hatte, konnte sich einen eigene Ansteckbutton fertigen lassen und sich dann beim Kinderschminken als wildes Tier oder auch als Batman schminken lassen. Kamerad Gernot Heblich stellte seine Miniaturausstellung von Feuerwehrfahrzeugen aus. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. An einem Getränkestand, einem Weinstand, einem Essenstand und an einer Kuchentheke war für Jeden etwas dabei. Die beiden Tage waren aus Sicht der Freiwilligen Feuerwehr ein voller Erfolg. Sehr viele Besucher, insbesondere mit Kindern, besuchten die Festtage. 3 Kinder traten direkt in die Kreuznacher Flämmchen ein.

 


Happy End!!!

Am 23.05.2018 übergab Michael Rampetsreiter von Fahrrad Rith aus Stromberg dem Feuerwehrmann Frederik Jost aus dem Löschbezirk Süd ein nagelneues Fahrrad. Er hatte den Pressebericht über das gestohlene Fahrrad während eines Zimmerbrandes mit Menschenrettung in der Jungstr. am 13.05.2018 gelesen und für ihn war klar, dass es keine „Bestrafung“ für ehrenamtliche Kräfte geben soll. Für ihn war es somit selbstverständlich dem betroffenen Kameraden ein Rad zu spenden, noch bevor die Stadt über deren Versicherung abklären konnte, ob das Rad nicht evtl. doch versichert sein könnte, obwohl es nicht abgeschlossen war. Für Frederik Jost war das auf keinen Fall selbstverständlich und er freute sich riesig über das Geschenk. Auch fand er die Unterstützung in Facebook verschiedener Bürger toll, die für ihn zum Kauf eines neuen Rades zusammenlegen wollten.

Vielen Dank für diese tolle Unterstützung liebe Bürgerschaft!

Frederik hat übrigens versichert, sein Fahrrad künftig anzuketten!


Unverhoffte Vorführung

Als der Löschbezirk Süd am Donnerstag, 24.05.2018 gegen 19:15 Uhr anlässlich des BMA-Alarms bei der Jugendherberge war, haben sich die Kinder für unser Löschgruppenfahrzeug interessiert. Sie bekamen dann kurzerhand das Fahrzeug gezeigt und erklärt. Danach wurde noch ein Gruppenfoto mit den Aktiven und den Kindern vor dem Einsatzfahrzeug gefertigt. Etwa die Hälfte der Kinder wollte danach in die Feuerwehr eintreten. Bleibt zu hoffen, dass sie es auch machen.

 


Städtepartnerschaft

Zum Anlass der 55-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Bad Kreuznach und Bourg-en-Bresse, besuchten uns langjährige Freunde und Feuerwehrkameraden aus Bourg. Seit Jahrzehnten wird von vielen Kameraden diese besondere Freundschaft, trotz der Entfernung und Sprachbarriere, gepflegt und aufrechterhalten. Freitagnachmittag traf die Delegation aus Bourg-en-Bresse an der Feuerwache Nord ein. Traditionsgemäß wurden alle Gäste privat bei unseren Kameraden untergebracht. Der Abend wurde dann mit einer großen Grillfeier ausklingen gelassen. Samstag war eine Fahrt nach Mainz angesetzt. Zuerst wurde ein Museum über die französische Besatzungszeit besucht. Im Anschluss ging es nach einem gemeinsamen Essen im „Eisgrub“ zu den Festivitäten auf den Eiermarkt. Der Sonntag begann mit einer Wanderung von der Nahebrücke über den Panoramaweg bis in das Salinental. Zurück am Eiermarkt, schauten wir einige Vorführungen an, wie z. B. die „Dinner for One“-Inszenierung von unserem Feuerwehrkameraden Steffen Kaul. Anschließend stand noch ein Besuch im Eiskeller-Museum auf dem Programm. Zum letzten gemeinsamen Abendessen fanden wir uns im Kleinen Felsenkeller ein. Dort wurde uns noch ein tolles Geschenk von den französischen Kameraden überreicht; eine Bressehuhn Figur.

Wir bedanken uns besonders bei unseren französischen Freunden Francoise, Denis, Gilles, Emeric und Arnaud und freuen uns auf baldiges Wiedersehen!


Freudiges Ereigniss

Am Samstag den 19.05.2018 heiratete der Bad Kreuznacher Feuerwehrmann und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes Timo Becker seine Frau Tanja (geb. Schmitt). Sie gaben sich im Jagdzimmer im Schloßpark das Ja-Wort. Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor dem Ausgang des Gebäudes Spalier. Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus Feuerwehrschläuchen und ließ sich im Schloßpark mit den Feuerwehrkameraden ablichten.

 

 

 


LB-Süd im Cineplex

Am Samstag den 12.05.2018 haben Feuerwehrleute des Löschbezirks Süd anlässlich der beiden neuen Kinofilme „No way out – Gegen die Flammen“ und „Feuerwehrmann Sam – Achtung Außerirdische“ zwischen 12 Uhr und 15 Uhr ein Löschgruppenfahrzeug vor dem Haupteingang des Cineplex Bad Kreuznach postiert und ein Spritzenhaus aufgestellt, an dem Kinder einmal einen Löschangriff vornehmen konnten. Leny zeigte ihrer Oma ´mal wie es geht und löschte die Flammen mit einem D-Rohr in den Fenstern. Auch die beiden Brüder Elia und Noah nahmen nach ihrer „Brandbekämpfung“ das Löschgruppenfahrzeug genauer unter die Lupe. Besonders die Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Funkgeräte und die Wärmebildkamera hatten es ihnen angetan. Die Feuerwehrhelme wurden schon mal anprobiert. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach möchte mit solchen Aktionen Kinder ab 6 Jahren für die Kreuznacher Flämmchen und Kinder ab 10 Jahren für die Jugendfeuerwehr begeistern. Auch die aktiven Kameraden können ab einem Alter von 16 Jahren unterstützt werden. Wer Interesse an der Feuerwehr hat, kann sich auf unserer Homepage www.feuerwehr-bad-kreuznach.de informieren oder sich tagsüber unter Tel 0671 / 862 – 0 auf der Feuerwache melden. Wer kein aktives Mitglied werden kann oder möchte, kann die Feuerwehrleute als Mitglied im Förderverein trotzdem unterstützen. Einfach auf der Homepage das Beitrittsformular herunterladen, ausfüllen und einsenden. Wir freuen uns auf neue Mitglieder!

 


Einsatzstatistik 2017

Heute am 22.03.2018 war anlässlich der Hauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach e. V. nach 5 Jahren Amtszeit die Neuwahl der 1. Vorsitzenden erforderlich. Der bisherige Amtsinhaber Steffen Becker war der einzige Kandidat und wurde einstimmig von den anwesenden Mitgliedern wieder gewählt. Damit steht er für weitere 5 Jahre dem Verein vor.

 

2017 investierte der Verein in die Ausstattung des Gemeinschaftsraumes des Löschbezirks Nord und in die Grillhütte des Löschbezirks Süd. Sowohl die Jugendfeuerwehr und die Kreuznacher Flämmchen, als auch die kameradschaftliche Veranstaltungen der Feuerwehrleute wurden unterstützt. Das Jahr konnte mit einem ausgeglichenen Haushalt abgeschlossen werden.

 

Für 2018 wird der Förderverein als Ausrichter des Tag der Feuerwehr am 26. und 27. Mai 2018 das 10-Jährige Jubiläum der Kreuznacher Flämmchen feiern. Details dazu lesen Sie in der

beigefügten Einladung. Eine Musikanlage mit Lautsprecher und Mikrofon für Veranstaltungen soll angeschafft werden. Ebenso diverse Ansschaffungen für die Kantine und neue Sitzgarnituren. Natürlich werden auch die Jugendfeuerwehr und Kreuznacher Flämmchen, sowie die kameradschaftlichen Aktivitäten finanziell begleitet.

 

Für langjährige Mitgliedschaften wurden folgende Mitglieder geehrt:

 

10 Jahre Mitgliedschaft:

 

Dirk Qazi

Ofen-Freund, Günter Meurer

Rolf Langenbahn

Peter Grüßner

Markus Schödel

Carlo Liegel-Seitz

Stefan Skibinski

Dirk Jodeleit

Eric und Inka Wilhelm

 

25 Jahre Mitgliedschaft:

 

Christel Demmer

Carsten Pörksen

 

35 Jahre Mitgliedschaft:

 

Behringer Versicherungvermittlung GmbH

Günther Lunkenheimer

Julius Thress GmbH & Co. KG

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach fuhr im Jahr 2017 mit ihren 144 aktiven Feuerwehrleuten aus den vier Löschbezirken Süd, Nord, Ost und West unter der Führung von Manuela Liebetanz insgesamt 500 Einsätze (Vorjahr 493), davon 308 Brandeinsätze (Vorjahr 281) und 192 Hilfeleistungseinsätze (Vorjahr 212).

Neben 129 Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen, rückte die Feuerwehr auch zu 26 unklare Rauchmeldungen aus. Durch insgesamt 18 ausgelöste private Rauchmelder, konnten viele Zimmerbrände frühzeitig ohne größeren Schaden gelöscht werden. Zu 4 Großbränden rückte die Feuerwehr aus. Im Juni kam es bei Renovierungsarbeiten am Dach an einem Mehrfamilienhaus in der Waldalgesheimer Str. zu einem Dachstuhlbrand, der die Einsatzkräfte noch tagelang wegen immer wieder aufflammenden Glutnestern im Dämmmaterial in Atem hielt. Im Juli stand ein ehemaliges Gewächshaus in Ippesheim in Flammen. Eine stundenlange Brandbekämpfung war die Folge. Im August kam es zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in der Berliner Str. in Bad Münster, bei dem mehrere Personen durch Rauchgasvergiftung verletzt wurden. Der Mieter wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Im November standen das Dachgeschoss und der Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses in der Planiger Str. in Flammen. Die Bewohner konnten alle unverletzt das Gebäude verlassen. Es war allerdings nicht mehr bewohnbar.

Insgesamt 35 Zimmerbrände wurden gelöscht. Im Januar mussten Bewohner in der Winzenheimer Kirchstr. über die Drehleiter vom Balkon gerettet werden. Im Februar konnte in der Viktoriastr. eine schlafende Mieterin in letzter Sekunde von einem Anwohner durch das Fenster gerettet werden. Im Juni wurde ein Kellerbrand im Weyroth bekämpft. Ein Dehnfugenbrand auf dem Dach des Schuhhauses Wagner, hatte eine stundenlange Suche nach dem Brandherd mit sich gebracht. Im August wurde ein Kellerbrand in einer leerstehenden Villa gelöscht und der Brand eines Großcontainers auf dem Schulhof der IGS Sophie-Sondhelm bekämpft. Mehrere Scheiben sprangen durch die Hitzeeinwirkung. Am Jahrmarkt brannte es in einer Werkstatt an einer Tankstelle in Bad Münster, bei dem sich zwei Personen verletzten. Im September brannte eine Messiwohnung in der Humperdinckstr. Alle Bewohner konnten selbständig das Mehrfamilienhaus unverletzt verlassen. Ein ausgedehnter Küchenbrand im Trombacher Hof in Bad Münster wurde im Dezember bekämpft. Die Bewohnerin erlitt eine leichte Rauchvergiftung, konnte aber wieder in ihre Wohnung zurückkehren.

16 Fahrzeugbrände gab es zu löschen, z. B. brannte im Mai ein PKW auf dem ALDI-Parkplatz und im November stand ein Fahrzeug auf der Salinenstr. in Vollbrand. Weiterhin wurden 67 Klein- und Entstehungsbrände wie z.B. Flächenbrände, Heckenbrände, Mülleimerbrände, angebranntes Essen bekämpft.

Zu 6 Einsätzen wurden die Drehleitern, Tanklöschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge der Stadt in den Kreis und darüber hinaus alarmiert.

 

10 Brandsicherheitswachdienste wurden gestellt. U. a. der mehrtägige Wachdienst in vielen 12 Stundenschichten über die Jahrmarktstage und der Wachdienst über die Tage des mittelalterlichen Marktes in Bad Münster am Stein/Ebernburg.

Für Polizei und Rettungsdienst wurden insgesamt 50 Amtshilfeeinsätze in Form von Türöffnungen und Personenrettungen durchgeführt. Für den Rettungsdienst wurden einige Personen mit der Tragehalterung über die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt, weil das Treppenhaus für den patientengerechten Transport zu eng war. 14 Personen wurden aus Zwangslagen wie z. B. steckengebliebenen Aufzügen befreit. Im April wurde ein Kleinkind aus dem Drehkreuz des Bosenheimer Schwimmbades befreit. 12 Tierrettungen wurden durchgeführt u. a. wurde im August eine Wolfsspinne aus einer Bananenkiste in einem Supermarkt gefangen, die sich allerdings als harmlos herausstellte. 22 Unwetter- und Hochwasserschäden wurden abgearbeitet. Im Februar richtete ein über Winzenheim gezogenes Sturmtief lokal erhebliche Gebäudeschäden an. Am 6.7.2017 mussten insgesamt 19 Einsatzstellen abgearbeitet werden, nachdem ein Starkregen über Bad Kreuznach nieder ging. Etliche Keller und die Unterführung in der Wöllsteiner Str. liefen voll Wasser. 17 Wasserschäden z. B. durch Wasserrohrbrüche galt es zu beseitigen. 7 Verkehrsunfälle wurden bewältigt, u. a. musste mehrfach zu Unfällen auf die B 41 ausgerückt werden, die aber überwiegend glimpflich ausgingen. Im Dezember wurde eine Person beim Überqueren der Kraftfahrstraße von einem PKW erfasst und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er erlag wenige Tage später im Krankenhaus seinen Verletzungen. 16 Einsätze wegen gemeldeten Gasgeruch bzw. Gasaustritt sowie Einsätze mit Chemikalien mussten die Wehrleute abarbeiten. 23 Mal mussten ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden. Bei 20 kleineren technischen Hilfeleistungseinsätzen war die Feuerwehr aktiv. Einmal wurde eine Anleiter- und Durchfahrtskontrolle und sieben Begehungen im vorbeugenden Brandschutz durchgeführt.

 

Neben den vielen Einsätzen absolvierten die Wehrleute ehrenamtlich an 40 Tagen Ausbildungsdienste und Übungen, besuchten diverse Feuerwehr-lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehr- und Katastrophen-schutzschule in Koblenz und hielten sich auf der Atemschutzübungsstrecke fit für den Einsatz.

 

Auch wer nicht aktiv der Feuerwehr beitreten kann oder möchte, kann die Arbeit der freiwilligen Wehrleute als Mitglied des Fördervereines durch seinen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Gerade im Bereich der Jugendarbeit ist der Förderverein ein wichtiger Partner zur Gewinnung neuer Interessenten.

 

Wir freuen uns über neue Mitglieder, sowohl in der Jugendfeuerwehr und den Kreuznacher Flämmchen, als auch in der aktiven Wehr und dem Förderverein. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Wehrleiterin der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach Manuela Liebetanz unter der Rufnummer 0671/862-0 melden.


BMA Ausbildung Führungsdienst

Am Mittwoch den 14.03.2018 haben die Mitglieder des Führungsdienstes der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach eine Unterweisung in das Feuerwehrbedienfeld einer automatischen Brandmeldeanlage erhalten. Dort kann genau abgelesen werden, an welchem Ort ein Rauchmelder ausgelöst hat. Mit Hilfe der beigefügten Laufkarten finden die Wehrleute den schnellstens Weg zum Einsatzort. Automatische Brandmeldeanlagen werden z. B. in Krankenhäuser, Seniorenheime und Industriebetriebe unterhalten, wo eine frühzeitige Branderkennung erforderlich ist. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach wurde von 500 Einsätzen im Jahr 2017 insgesamt 140 mal zu Brandmeldeanlagealarme alarmiert. Zusammen mit den Einsätzen durch private Rauchmelder machen diese Einsätze etwa ein Drittel der Gesamteinsätze aus.

 

Bootstaufe LB West

Am Freitag, 16.02.2018 wurde das neue Rettungsboot des Löschbezirks West im Gerätehaus Bad Münster am Stein/Ebernburg gegen 18:30 Uhr von der Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer auf den Namen Raphael getauft.

Marcel Kumpa und Marcel Stein (beide stellv. Zugführer des Löschbezirks West) bedankten sich in ihrer Festrede bei der Stadt Bad Kreuznach, insbesondere bei der Oberbürgermeisterin, weil sie sich für die kassenwirksame Anschaffung noch im Jahr 2017 stark gemacht hatte, sowie den hauptamtlichen Kräften, besonders Stefan Schramm und dem ehrenamtlichen Zugführer des Löschbezirks West Steffen Frech, die mit der Beschaffung des Bootes beauftragt waren.

Bei der Namensfindung für das Boot, waren sich die Kameraden schnell einig. Im vergangen Jahr hat der Tod von Raphael Paffrath die Kameraden sehr getroffen und beschäftigt. Zu seinem Gedenken wurde das neue Boot auf den Namen Raphael getauft. „Möge der Name uns immer daran erinnern, dass es im Leben nicht immer leicht ist und wir Kameraden alle  zusammenhalten müssen“, so Marcel Kumpa in seiner Rede.

Mit einem Taufspruch und einer Flasche Sekt nahm die Oberbürgermeisterin die Taufe vor. Die offizielle Übergabe des Bootes erfolgt am Tag der Feuerwehr und der Jubiläumsveranstaltung anlässlich 10 Jahre Kreuznacher Flämmchen am 27. Mai 2018. Dort kann es von der Bevölkerung auch besichtigt werden. Das Boot aus Aluminium ist 4 m lang, 1,70 m breit, wiegt inkl. des 25 PS starken Außenbordmotors etwa 400 kg, hat eine Nutzlast von 600 kg und kann 5 Personen aufnehmen. Das Boot wird auf einem ebenfalls neu beschafften Bootstrailer befördert.

 

v. l. n. r.: OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Marcel Stein, Karl-Werner Gaul

v. l. n. r.: Marcel Stein (stellv. Zugführer Löschbezirk West), Marcel Kumpa (stellv. Zugführer Löschbezirk West), OB Dr. Heike Kaster-Meurer, stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul

nach der Taufe und Enthüllung des Namens

Wachbesetzung im LB-Süd am Schwerdonnerstag


Lehrgang erfolgreich absolviert

An den vergangenen vier Samstagen (13.01.2018 bis 03.02.2018) wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden zur Freude der Ausbilder die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Jennifer Eling, Sascha Zahn, Christian Forster, Vanessa Zipf (alle Stadt Bad Kreuznach), Maximilian Thiel (Schöneberg), Max Gillmann (Hallgarten), Jonas Hill (Dörrebach), Marcel Herrmann, Lukas Stallmann (beide Winterbach), Florian Keller (Bad Sobernheim), Shabril Khazne, Gustav Schappert (beide Sponheim), Eric Mahlich (Langenlonsheim), Florian Späth (Stadt Kirn), Tom Treßel (Monzingen), René Groghan (Norheim).

 


Wir trauern um unseren Kameraden
Ernst Nessel

 

Am 04.12.2017 verstarb im Alter von 80 Jahren Brandmeister Ernst Nessel.                     

Kamerad Ernst Nessel ist 1950 im Alter von 14 Jahren in die Freiwillige Feuerwehr Bad Münster am

Stein Ebernburg eingetreten. Der Verstorbene  war in seiner Dienstzeit mit Herz und Seele Feuerwehrmann.  

Im Jahr 1978 wurde Ernst Nessel zum Brandmeister ernannt und wurde 1987 nach 35 Jahren

Feuerwehrzugehörigkeit mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz

ausgezeichnet. Im Jahr 1997 wechselte  Ernst Nessel  mit Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven

Dienst in den Ehrenzug.

Der Verstorbene war Gründungsmittglied des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Münster am

Stein Ebernburg und wurde 1996 auch dafür ausgezeichnet.

Feuerwehrkamerad Ernst Nessel hat sich während seiner ehrenamtlichen Dienstzeit stets vorbildlich und

über das normale Maß hinaus zum Schutz und Wohle der Allgemeinheit eingesetzt.

Unsere tiefe Trauer und unser Mitgefühl gelten seiner Familie. Wir werden Ernst Nessel nicht vergessen und

sein verdienstvolles Wirken in dankbarer Erinnerung behalten.

 

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach

 


Oberfeuerwehrfrau Ulrike Gerboth schafft es auf den Feuerwehrfrauenkalender von Feuer1

Ulrike Gerboth wechselte 2014 von der Freiwilligen Feuerwehr Benneckenstein (Harz) zur Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach in den Löschbezirk Süd. Da es Kameradinnen aus ihrer alten Wehr bereits auf den Kalender geschafft hatten, hatte auch sie sich dafür beworben. Diesen Kalender gibt es seit 2001 und er war am Anfang der einzige und erste in Deutschland, der original deutsche Feuerwehrfrauen zeigte. Erst nach und nach kamen andere Kalender auf den Markt. Heutzutage gibt es zahlreiche Frauenkalender zum Thema Feuerwehr. Einzig dieser bildet nach wie vor nur original Feuerwehrfrauen ab, die ihre Mitgliedschaft in einer Feuerwehr nachweisen müssen. Es wäre ja auch sehr einfach, sich Models einer Agentur zu holen und diese im Feuerwehrambiente abzulichten. Zudem ist er jugendfrei. Zunächst musste Ulrike einen Fragebogen ausfüllen und ein paar Fotos von sich einsenden. Dann kam sie in die engere Wahl und musste professionelle Fotos einreichen, die von Foto Sawatzki angefertigt wurden. Von denen wurden vier für die Ablichtung im Kalender 2018 im Monat März verwendet. Der Kalender ist der einzige der einem Model die Chance offeriert, eine einwöchige Reise zur Feuerwehr nach New York City oder nach Chicago zu gewinnen. Die Kalenderkäufer wählen das Fire Girl des Jahres und diese darf dann im Folgejahr mit in die USA fliegen. Für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach ist jetzt schon klar, dass das Firegirl des Monats März gewinnen muss und halten Ulrike fest die Daumen.

 


Besuch der Kinderkrankenstation des Diakonie Krankenhauses

Am Morgen des Heiligabend besuchten 13 Kameraden des Löschbezirks Süd und fünf Jugendfeuerwehrleute die Kinderkrankenstation des Diakonie Krankenhauses, um den Kindern ein besonderes Erlebnis zu vermitteln und ein kleines Erinnerungsgeschenk zu überreichen. Castiel und Leonie waren die einzigen Kinder, die stationär im Krankenhaus waren. Sie durften aber beide im Laufe des Tages nach Hause gehen. Den Kindern wurde die Einsatzausrüstung eines Feuerwehrmannes mit Atemschutzgerät gezeigt und erklärt. Sie durften durch die Wärmebildkamera schauen und ein Strahlrohr bedienen. Sie freuten sich über den von den Kameraden überreichten Feuerwehrhelm und die Süßigkeitentüte. Auch im Wartebereich der Kindernotfallsprechstunde freuten sich die zehn wartenden Kinder mit ihren Eltern über die kleine Vorführung und Präsente. Die beiden Kinderkrankenschwestern Stephanie und Yvonne testeten kurzerhand die Einsatzkleidung der Wehrleute und hielten das Halligan -Tool (Aufbruchswerkzeug) in der Hand. Alle Kameraden versammelten sich vor dem Löschgruppenfahrzeug für ein Gruppenfoto.
Kurz nach dem Besuch im Krankenhaus ging es gegen 10:15 Uhr für den Löschbezirk Süd mit dem Löschzug in die Heinrichstr. Dort hatte ein Wohnungsrauchmelder im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses Alarm geschlagen. Die Mieterin war nicht zu Hause. Die Wehrleute öffneten die Wohnungstür und gingen zur Erkundung in die Wohnung vor. Der Rauchmelder hatte ohne erkennbaren Grund ausgelöst. Nachdem die Batterie entnommen wurde, konnten die Wehrleute nach etwa 15 Minuten die Einsatzstelle an die vor Ort befindlichen Polizeibeamten übergeben und wieder abrücken.

 


Nicht zu alt aber noch zu jung

Anlässlich der Weihnachtsfeier des Löschbezirks Süd, nahm der älteste Feuerwehrmann Karlheinz Mathes den jüngsten Feuerwehrmann in spe Madox Lio Mitchell auf den Arm. Der Altersunterschied der beiden Kameraden beträgt 82 Jahre.

 


Ehrenamtstag 2017
der Feuerwehr Bad Kreuznach

Die Oberbürgermeisterin stellte fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach im laufenden Jahr bereits 462 Einsätze geleistet hat (gesamtes Vorjahr waren es 493) und drückte Ihren Dank und Ihre Anerkennung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden, aber auch gegenüber deren Partner aus, die viel zu oft auf ihre Lieben verzichten müssen. Sie sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt in Form der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und Fahrzeuge zu, damit die Einsätze auch kompetent abgearbeitet werden können. Sie will sich persönlich dafür einsetzen, dass die Anzahl der Einsätze durch Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen reduziert werden, in dem sie mit den Statistikanführern ins Gespräch gehen will, um die Vielzahl der Fehlalarme zu verringern. Weiterhin werden Mittel für Werbemaßnahmen eingesetzt, um neue Feuerwehrmitglieder (insbesondere Quereinsteiger) für die Feuerwehr zu gewinnen.

 

 

alle beförderten, geehrten und verpflichtete Kameraden zusammen mit der Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer und dem stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul

 

Verleihung des Goldenen Feuerwehrehrenzeichen:

Der stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul und Kamerad Eric Müller wurden mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz für 35 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit ausgezeichnet. Beide begannen zur gleichen Zeit ihre Tätigkeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach und wurden durch die Oberbürgermeisterin für ihr jahrzehntelanges Engagement entsprechend geehrt. Karl-Werner Gaul nahm bereits frühzeitig Führungsaufgaben in der Feuerwehr Bad Kreuznach war.

v. l. n .r. die mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen geehrten Kameraden:

Irmgard Wallrabenstein, stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), OB Dr. Heike Kaster-Meurer, Eric Müller (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), Tanja Müller

 

Verleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber:

Die beiden Kameraden Alexander Zeller (Zugführer des Löschbezirks Süd) und Alexander Jodeleit (stellv. Zugführer des Löschbezirks Süd und Pressesprecher der Feuerwehr) wurden beide durch den 1. Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Norbert Jung und den Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens ausgezeichnet.

v. l. n .r. die mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichneten Kameraden:

Norbert Jung (1. Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes), Karl-Werner Gaul (stellv. Wehrleiter),  Alexander Jodeleit (Feuerwehrehrenkreuz in Silber),Werner Hofmann (Kreisfeuerwehrinspekteur), Alexander Zeller (Feuerwehrehrenkreuz in Silber), Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer

Bild Quelle: AZ

 

Neuverpflichtungen für die Feuerwehr Bad Kreuznach:

v. l. n .r. die verpflichteten Kameraden:

Christoph Bäder, Yves Markgraf, Bela Diefenbach (hinten), Vanja Serec, Kai-Uwe Stock, Niklas Elstner, Jonas Lamb, Thomas Barthen, Christian Hinrichs.

 

 

Gestern wurde Jürgen Müller in seiner Funktion als Leiter des Führungsdienstes entpflichtet.

Laudatio Jürgen Müller:

Jürgen Müller war Gründungsmitglied der in 2004 durch den damaligen ehrenamtlichen Wehrleiter Gerd-Rudolf Hans gegründeten Führungsstaffel, die im Einsatzfall den Einsatzleitwagen besetzte und den Einsatzleiter bei größeren Einsätzen vor Ort an der Einsatzstelle mit der Einsatzführung  unterstützte. Unter der Führung des ersten hauptamtlichen Wehrleiters Michael Weitzel, wurde 2013 die Führungsstaffel mit der FEZ-Gruppe zusammengeführt. Die Leitung des aus den beiden Gruppen gebildeten Führungsdienstes wurde Jürgen Müller übertragen. Er war an der Erstellung des Digitalfunkkonzeptes beteiligt, dass heute angewendet wird. Nachdem Jürgen Müller über all die Jahre ehrenamtlich zusätzliche Zeit und Engagement in den Auf- und Ausbau des Führungsdienstes gesteckt hatte, hat er dieses Jahr aus zeitlichen Gründen um Entpflichtung seiner Tätigkeit als Mitglied und Leiter des Führungsdienstes gebeten. Dem Löschbezirk Süd steht er weiterhin als verlässlicher und kompetenter Kamerad zur Verfügung.


Atemschutzgeräteträgerlehrgang in
Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen (21.10.2017 - 11.11.2017) wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach Löschbezirk Süd durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Fabian Butz, Vincent Hesselbach (beide Norheim), Daniel Eislöffel (Bretzenheim), Christian Hey (Odernheim), Peter Hugot, Niklas Jäckel (beide Wallhausen), Thomas Klein, Lennart Waack, Tim Zerfaß (alle Hennweiler), Robin Krause, Carmen Domann (beide Stadt Bad Kreuznach), Matteo Luxenburger, Roman Schmitt (beide Fürfeld), Alexander Misamer (Feilbingert), Tim Pleines, Deniz Kürük (beide Rüdesheim), Niklas Wilhelm (Merxheim), Aaron Mutschler, Marco Schmitz (beide Waldböckelheim), Kevin Gehres, Sebastian Lange (beide Desloch).

 


Übung Grundschule BME

Schulen sind verpflichtet, einmal im Jahr eine Feueralarm-Übung durchzuführen. In diesem Jahr hat die Schulleitung der Grundschule im Stadtteil Bad Münster am Stein mit den Feuerwehrkameraden des Löschbezirks West gemeinsame Sache gemacht. Nachdem am 27.10.2017 gegen 10 Uhr der Feueralarm ausgelöst wurde und die Kinder und Lehrer ihre Evakuierung durchführten, hörten sie plötzlich Martinshörner und kurze Zeit später stand die Feuerwehr auf dem Schulhof und baute ihre Wasserleitung auf. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz in das Schulgebäude vor und rettete zwei Kinder, die zuvor von der Schulleitung informiert wurden und sich im Gebäude vor dem simulierten Brand versteckten.

 

Nachdem die beiden Kinder gerettet waren, versammelten sich die Kinder im Schulgebäude und bekamen gezeigt, welche Ausrüstung ein Feuerwehrmann im Innenangriff trägt. Eines der Highlights der Veranstaltung war, als einige der Kinder die Einsatzjacken und Helme der Feuerwehrkameraden anziehen durften. Im Anschluss gingen die Wehrleute durch die Klassen um Werbung für die Bambini- und Jugendfeuerwehr zu machen und die Fragen der wissbegierigen Kinder zu beantworten.

 

Die Kameraden des Löschbezirks West waren begeistert davon, wieviel Spaß und Interesse die Kinder an dieser Veranstaltung gezeigt haben. Da es sich bei der Feuerwehr Bad Kreuznach um eine Freiwillige Feuerwehr handelt, haben sich die Kameraden für die Veranstaltung extra Urlaub genommen, was sich in den Augen der Kameraden auch voll gelohnt hat.

 


Objektübung am ehemaligen Bewegungsbad in Bad Münster am Stein/Ebernburg

Zu einer gemeinsamen Objektübung rückten am Donnerstagabend die Löschbezirke Nord und West am ehemaligen Bewegungsbad in Bad Münster an. Angenommen wurde ein Brand im verwinkelten Kellerbereich des Bades. Im dortigen Technikraum kam es bei den Vorbereitungen zum Abriss des Gebäudes bei Umschlussarbeiten zu einem Kurzschluss mit Lichtbogen. Die Umzugkartons und Kunststoffbehälter fingen umgehend Feuer. Durch die rasche Rauchentwicklung (visuell dargestellt durch zwei Rauchgeneratoren) schaffte es der Monteur nicht mehr ins Freie und wurde vermisst. Sein Kollege (der zweite 80 kg Übungsdummy) wollte ihm noch zu Hilfe eilen, wurde allerdings im Umkleidebereich von der Rauchentwicklung überrascht und nach einigen Atemzügen bewusstlos. Die eintreffenden Einsatzkräfte des Löschbezirks West wurden sofort von dem Hausmeister eingewiesen, so dass der Angriffstrupp zur Menschenrettung unter schwerem Atemschutz in den Kellerraum vordringen konnte. Parallel wurde ein Sicherheitstrupp gestellt und zur Unterstützung die Kräfte des Löschbezirks Nord und des Führungsdienstes mit dem Einsatzleitwagen nachgefordert. Die Einsatzkräfte des Löschbezirks Nord konzentrierten sich unter schwerem Atemschutz auf die Menschenrettung im Erdgeschoss. Die Einsatzkräfte außerhalb des Gebäudes führten die Atemschutzüberwachung durch, belüfteten das Gebäude mit je einem Turbinen- und Wasserlüfter. Weiterhin wurde die Einsatzstelle umfangreich ausgeleuchtet, sowie die Wasserversorgung durch das Hydrantennetz und offenes Gewässer sichergestellt. In einer Übungsnachbesprechung zeigten sich die beiden Übungsleiter Steffen Frech und Heiko Hans  mit dem praktischen Training der 35 Einsatzkräfte rundum zufrieden. Alle Übungsziele wurden erreicht.

 

Nach wie vor suchen wir neue Mitglieder in der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach. Wen Technik begeistert, wer Teamwork sucht und Kameradschaft pflegen will, der meldet sich einfach umgehend bei uns unter Tel: 0671 / 862-0.

 

 


Feuerwehr beim Blutspendemarathon

Anlässlich des Blutspendemarathons am 09.10.2017 des DRK-Blutspendedienst West, haben sich von allen vier Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach insgesamt 15 Kameradinnen und Kameraden bereiterklärt, sich 500 ml Blut abnehmen zu lassen und damit einen Teil dazu beigetragen, dass die gesetzte Marke von 500 Spendern überschritten wurde.

Unter den Feuerwehrleuten waren auch einige Erstspender, die neu registriert wurden und künftig regelmäßig Blut spenden wollen.

Nach dem Aderlass ging es dann gemeinsam fußläufig zu Jake & Son, um sich mit einem Burger wieder zu stärken.

 


In Gedenken

 

Der ehemalige Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach Brandamtsrat Karl Jodeleit würde am Sonntag den 27.08.2017 100 Jahre alt werden.

Karl Jodeleit wurde am 27.08.1917 in Bad Kreuznach geboren und war Klempner- und Installationsmeister. 1935 trat er in die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach (damals Feuerlöschpolizei) ein. Von 1938 bis 1946 befand er sich als Soldat an der Front in Frankreich und Russland, wurde schwer verletzt, kehrte nach seiner Genesung nach Hause zurück und half bei dem Wiederaufbau des elterlichen Betriebes. Er war Mitglied des Stadtrates als FDP-Mitglied und Vorstandsmitglied und Obermeister der Klempner- und Installateurinnung des Kreises Bad Kreuznach. Am 30.09.1960 wurde Karl Jodeleit in einer nichtöffentlichen Stadtratssitzung zum Wehrleiter gewählt und von dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Muhs ernannt. Er stand der Wehr und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach e. V. als 1. Vorsitzender bis 1977 vor und beendete seine Führungstätigkeit mit einem grandiosen Jubiläumsfest – 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach. In diesem Jahr übergab er das Tanklöschfahrzeug TLF 24/50, das heute noch seinen Dienst im Löschbezirk Süd verrichtet. Besonders die Förderung der Jugendfeuerwehr, die 1954 gegründet wurde, lag ihm am Herzen. Er wurde mit vielen Auszeichnungen geehrt:

Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande (Rheinland-Pfalz)

Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Gold (Deutscher Feuerwehrverband)

Silbernes Ehrenzeichen des Feuerwehrverbandes von Niederösterreich

Goldene Medaille der Königlich-Belgischen Brandweerfederatie (als Mitbegründer der Deutsch - Belgischen Freundschaft)

Feuerwehr-Verdienst-Medaille der Stadt Bad Kreuznach

Bundesverdienstkreuz am Bande

Theodor-Heuss-Plakette

Am 13. April 2004 wurde Karl Jodeleit im Alter von 86 Jahren unter großer Anteilnahme der Feuerwehrkameraden aus dem gesamten Landkreis Bad Kreuznach, Abordnungen aus dem belgischen Halle und Bourg en Bresse sowie Parteifreunden und Wegbegleitern zu Grabe getragen.

Alexander Jodeleit (Pressewart)


Pressemitteilung Jahrmarkt 2017

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte über die Jahrmarktstage hinweg einige Einsätze abzuarbeiten.

Am Freitag wurde eine Stromleitung, die über die Zufahrtstraße der Schausteller geführt wurde, von einem LKW abgerissen. Die Wehrleute sicherten den Gefahrenbereich und verständigten die Mitarbeiter der Stadtwerke, die die Leitung stromlos schalteten und reparierten. Ein herunterhängendes Fluchtwegbanner wurde über die Drehleiter in der Cellemochumer Stroß abgehängt und dem Bauhof übergeben.

Am Samstag fuhr sich ein PKW im Hang des Nahedamms hinter dem Weinzelt Richtung Nahe so fest, dass der Unterboden des Fahrzeugs aufsetzte. Das Fahrzeug wurde mit der Seilwinde des Rüstwagens herausgezogen. Kurze Zeit später am gleichen Tag wurde eine gemeldete unklare Rauchentwicklung am Nahedamm in der Nähe des Schaustellerlagers kontrolliert. 3 Personen hatten sich ein Lagerfeuer entfacht, das gelöscht wurde. Die vor Ort befindlichen Polizeibeamten sprachen den Personen ein Platzverbot aus.

 

Information über die Jahrmarktswache der Freiwilligen Feuerwehr:

Am vergangenen Donnerstag fand um 18:00 Uhr auf dem Jahrmarktsgelände eine Begehung durch alle Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden. Ab 19:00 Uhr wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen um 7:00 Uhr ständig besetzt. Sie war zuständig für alle Einsätze, die auf der Pfingstwiese, dem Moebus-Stadion und der Güterbahnhofstraße anfielen. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Kräfte aus den einzelnen Löschbezirken unterstützt worden. Freitags bis dienstags wurde jeweils von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können. Am Abend des Feuerwerks wurden zusätzlich ein Löschgruppenfahrzeug (1.600 ltr.) und ein Tanklöschfahrzeug (5.000 ltr.) mit 6 Wehrleuten für den Brandschutz im Moebus-Stadion bereitgehalten. Insgesamt wurden 107 Positionen in Zwölfstundenschichten ehrenamtlich von den Feuerwehleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West sowie zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kirn und Rüdesheim besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, standen an der Jahrmarktswache Mannschaftstransportfahrzeuge bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern. Dies hatte sich z. B. auch bei dem Werkstattbrand mit 2 Verletzten an der Shell-Tankstelle am Samstag und dem Wohnungsbrand mit Menschenrettung und 8 Verletzten am Sonntag (beide Brände in Bad Münster am Stein/Ebernburg) bewährt.

Alexander Jodeleit (Pressewart)


Freudiger Anlass

Am heutigen Samstag (05.08.2017) heirateten die Bad Kreuznacher Feuerwehrleute Matthias Heblich und Nathalie Geisler. Der Hauptfeuerwehrmann Matthias Heblich ist seit 15 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach tätig und ist als Jugendwart verantwortlich für den Feuerwehrnachwuchs. Nathalie stieß als Feuerwehrfrauanwärterin letztes Jahr dazu. Beide sind im Löschbezirk Nord aktiv.

Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor der Pauluskirche in der Kurhausstr. Spalier.

Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus  Feuerwehrschläuchen und musste an deren Ende einen dicken Holzstamm gemeinsam durchsägen. Als das geschafft war, riefen die Ausbilder der Jugendfeuerwehr das Brautpaar zu einem „Gebäudebrand“. Ein aus Pappe gebautes Häuschen stand in Flammen. Mit einer Kübelspritze wurde sofort ein Löschangriff vorgetragen. Matthias sorgte durch kräftige Pumpbewegungen für den erforderlichen Druck, während Nathalie gezielt den Flammen den Garaus machte. Im Anschluss stellten sich alle Kameraden vor der Drehleiter zu einem Gruppenbild mit dem Brautpaar auf.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach wünschen dem Ehepaar Heblich alles erdenklich Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg!

 


Objektübung des LB-Süd bei der Firma Coexpan im Schwabenheimer Weg

In einer Lagerhalle auf dem Firmengelände kommt es zu einem Brand und einer Verpuffung, die eine Person auf einer gegenüberliegenden Plattform vor den Klimageräten verletzt. 2 weitere Personen werden in der Halle vermisst. Die links neben der Halle stehenden Silos sind durch die Hitzeentwicklung gefährdet.

Bei Ankunft an der Einsatzstelle, wurden die Wehrleute bereits durch einen Firmenmitarbeiter an dem Firmentor empfangen. Dieser bestätigte den Übungseinsatz anhand einer Rauchentwicklung in einer Lagerhalle. Zwei Personen wurden vermisst. Eine weitere Person lag verletzt auf einer Plattform in etwa 4,50 m Höhe. Neben der betroffenen Halle stehen mehrere Silos, die von einem Flammenüberschlag gefährdet waren. Trupps unter schwerem Atemschutz gingen durch das Hallentor unter Mitnahme eines C-Strahlrohres zur Eigensicherung zur Menschenrettung vor und standen zum Eigenschutz in Reserve. Die vermissten Personen wurden schnell gefunden und in Sicherheit gebracht. Danach trugen die Wehrleute einen Löschangriff vor und schützten mit einer Riegelstellung durch Vornahme eines weiteren Rohres im Außenangriff die von der Hitze beaufschlagten Silos. Parallel wurde die verletzte Person über den Korb der Drehleiter von der Plattform gerettet. Um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen, wurde eine etwa 120 m lange Schlauchleitung von einem Hydranten auf dem Schwabenheimer Weg bis zur Einsatzstelle verlegt. Bis dahin wurde das Löschwasser aus den bereitstehenden Tanklöschfahrzeugen entnommen. Mit einem Belüftungsgerät wurde die Halle entraucht. Die Übungsziele Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innenangriff, Wasserversorgung über eine längere Strecke und Personenrettung von der Plattform über Drehleiter wurden in den letzten Ausbildungsdiensten intensiv trainiert. Mit Durchführung dieser Übung wurde das Wissen komplett abgerufen. Die Übungsleiter Alexander Jodeleit und Jens Gombos sowie der Kaufmännische Leiter und Pressesprecher Eckhard Kayser und der Brandschutzbeauftragte Jörg Wilhelm waren mit dem Ablauf der Übung zufrieden. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte des Löschbezirks Süd mit fünf Einsatzfahrzeugen bei der Übung im Einsatz.

 


Rettungsmaßnahmen
im Gefahrstoffeinsatz geübt

Um auf die komplexen Aufgaben im Rahmen einer eventuell notwendigen Rettung verunfallter Feuerwehrkameraden während eines Gefahrstoffeinsatzes vorbereitet zu sein, übten die Mitglieder aus den Gefahrstoffzugteileinheiten der VG Rüdesheim (Standort Wallhausen) und der Stadt Bad Kreuznach sowie die Facheinheit „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ (ERHT) der VG Rüdesheim am vergangenen Samstag erstmals gemeinsam bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach – Löschbezirk Süd.

Der Ausbildungstag startete mit einer kurzen theoretischen Unterweisung in die möglichen Maßnahmen bei einem solchen Zwischenfall. Dann ging es in die praktische Umsetzung. Diese erfolgte im Rahmen einer Stationsausbildung in der Fahrzeughalle und dem Übungshof der Feuerwache.
In der ersten Station vertieften die Kameraden ihre Kenntnisse im fachgerechten Anlegen von Rettungsknoten, um damit gesichert Kameraden aus der Höhe retten zu können. Diese Maßnahme bildete die Vorbereitung für die danach folgende Station. Unterstützt und unterwiesen wurden die Einsatzkräfte des Gefahrstoffzuges dabei von den Spezialisten der Anfang des Jahres neu eingerichteten Facheinheit ERHT. Diese ist speziell geschult und ausgerüstet für diese Rettungsaufgaben.

Im Gefahrstoffeinsatz kann die Situation eintreten, dass eine Einsatzkraft aufgrund der enormen körperlichen Belastung unter Atemschutz und Chemikalienschutzanzug (CSA) kollabiert. Erschwerend kann hinzukommen, dass dies nicht in Bodennähe sondern beispielsweise beim Arbeiten auf einem Tanklastzug oder einer Arbeitsplattform passiert. Die Aufgabe für die Rettungsmannschaft besteht dann zuerst darin, den Kameraden aus der Höhe sicher auf Bodenniveau zu bringen. Dieser Herausforderung mussten sich die Kameraden in der zweiten Station stellen. Als Übungsobjekt diente ein Trafohäuschen am Rande des Übungshofes. Erste Rettungsübungen erfolgten aus Sicherheitsgründen mit einer für Übungsfälle üblichen Puppe. Nachdem die notwendigen Handgriffe und Randbedingungen fundiert erlernt waren, erfolgte die Rettung der eigenen Kameraden, liegend in einer Schleifkorbtrage, über eine schiefe Leiterebene auf den Boden – Hochspannung pur für alle Beteiligten.

Ist der verunfallte Feuerwehrmann auf den Boden verbracht, folgt direkt die nächste Schwierigkeit. Das Problem ist, dass er innerhalb eines abgesperrten Gefahrenbereiches liegt und ungeschützte Rettungskräfte nicht an ihn heran können. Der Gefahrenbereich misst bei einem Gefahrstoffeinsatz mindestens 50 m im Radius, je nach Gefahrenlage deutlich weiter. Demnach ist es eine große Herausforderung für den Rettungstrupp (ebenfalls ausgerüstet mit Atemschutz und CSA), den verletzten Kameraden über diese Entfernung zu transportieren, ohne dabei den schützenden Anzug des Verletzten, beispielsweise durch Schleifbewegungen über den Boden, zu beschädigen. Wenn man davon ausgeht, dass der zu rettende Kamerad einschließlich Ausrüstung mitunter 150 kg wiegt, ist klar, dass dies im wahrsten Sinne des Wortes keine leichte Übung ist. Da ein Tragen des Kameraden aus Gewichtsgründen in der Regel ausfällt, wurden alle möglichen sonstigen Transportszenarien erprobt. Der Kreativität der Einsatzkräfte wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Zur Anwendung kamen neben den im Feuerwehreinsatz üblichen Rettungsmitteln (Patiententrage, Schleifkorbtrage und Rettungstuch), dann schnell auch Paletten, Hubwagen, Schubkarren, Sackkarren, Anhänger und letztlich sogar eine Bierzeltgarnitur.

Ist der verletzte Feuerwehrmann dann an den Rand des Absperrbereiches transportiert, folgt für den Rettungstrupp die nächste Aufgabe. Ziel ist es dort, den Verletzten möglichst schnell aus dem Anzug zu holen, ohne ihn dabei mit der auf dem Anzug befindlichen gefährlichen Chemikalie zu kontaminieren oder ihn weiter zu verletzten. Um die dafür effektivste Methode herauszufinden, wurden verschiedenste Varianten erprobt. Der Gefahrstoff wurde dabei mit aufgesprühtem Wasser simuliert um auch optisch die Funktionalität der eingesetzten Maßnahmen zu erkennen. Nach einer einfachen Grobdekontamination folgte das fachgerechte Öffnen des Anzugs und abschließend das möglichst schonenden Herausheben des Verletzten aus dem Anzug.

Alles in allem konnten an diesem Tag sehr viele interessante Erkenntnisse gewonnen werden. Um das neu erworbene Wissen in alle sechs Teileinheiten des Gefahrstoffzuges im Landkreis transferieren zu können, wurden die Ausbilder und Lernenden ganztags von drei Fotografen begleitet (gestellt von der Einheit KH). Mit dem nun vorhandenen Fotomaterial wird im Anschluss durch die Ausbilder eine Lehrunterlage für fachgerechtes Retten eines verunfallten CSA Träger erarbeitet.

Sonstige Infos / Daten:
Berichtserstellung: Peter Kurz, Leiter Gefahrstoffzug Landkreis Bad Kreuznach
Fotos: Feuerwehr Bad Kreuznach
Einheiten: Teileinheiten des Gefahrstoffzuges :
Wallhausen - VG Rüdesheim
Bad Kreuznach - Stadt Bad Kreuznach
Facheinheit ERHT - VG Rüdesheim
Anzahl Teilnehmer: 31
Ausbilder: Peter Kurz, Rainer Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Fabian Trarbach,
Uwe Henn, Swen Trierweiler
Übungsleitung: Peter Kurz

 


Abriss der Reitschule

Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses in der Reitschule des Löschbezirks Nord (ehemals 2. Löschzug), das am 26.04.1896 in Betrieb genommen wurde.

 

Am heutigen Tag verschwand ein geschichtsträchtiges Gebäude in der Reitschule. Seit über 110 Jahren rückte von dort der Löschbezirk Nord (damals noch der 2. Löschzug) zu Einsätzen aus dem dortigen Gerätehaus aus, bis die Kameraden im September 2010 in das neue Domizil in der Charles-de-Gaulle-Str. umzogen. Die Bausubstanz des Gebäudes war sehr schlecht und das Gerätehaus an sich zu klein für die Anforderungen der Wehr und die benötigte Größe für die Unterbringung der Fahrzeuge. In der Fahrzeughalle waren damals ein Löschgruppenfahrzeug, eine Drehleiter und ein Mannschaftstransportfahrzeug untergebracht. Viele Kameraden erinnern sich an unzählige kameradschaftliche Abende und Treffen nach erfolgreich gemeisterten Einsätzen in der „Steigerstube“, die sich hinter der Fahrzeughalle befand. Es wurden viele Hochzeiten und Familienfeste von Feuerwehrkameraden darin gefeiert.

Heute machte ein Bagger die ehemalige Unterkunft der Wehrleute dem Erdboden gleich.

 


CSA(Chemikalienschutzanzug)- Trägerausbildung der
Feuerwehr Bad Kreuznach

Am Samstag den 25.03.2017 leisteten 14 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach im Feuerwehrgerätehaus Süd in Bad Kreuznach ihre jährliche praktische Ausbildung unter CSA ab. Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um die Feuerwehrleute vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Die Teilnehmer mussten in dem Anzug den Schlauchturm erklimmen und danach in der Waschhalle eine leckgeschlagene Rohrleitung tauschen. Mit einer speziellen Gefahrguttafel, wurde die Einsatzstelle erkundet und alle erkannten Gefahren erfasst und dem Einsatzleiter übermittelt.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am Ende der Übung wurde ein 80 kg schwerer Dummy von einer Krankentrage in eine Schleifkorbtrage umgebettet und fixiert. Gerade bei dieser Tätigkeit war Fingerfertigkeit gefragt.

 


Einsatzstatistik 2016

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach fuhr im Jahr 2016 mit ihren 143 aktiven Feuerwehrleuten aus den vier Löschbezirken Süd, Nord, Ost und West unter der Führung von Manuela Liebetanz insgesamt 493 Einsätze (Vorjahr 450), davon 281 Brandeinsätze (Vorjahr 252) und 212 Hilfeleistungseinsätze (Vorjahr 198).

Neben 142 Alarmierungen durch automatische Brandmeldeanlagen, rückte die Feuerwehr auch zu 36 unklaren Rauchmeldungen aus. Durch insgesamt 24 ausgelöste private Rauchmelder, konnten viele Zimmerbrände frühzeitig ohne größeren Schaden gelöscht werden. Größere Brände waren ein Maschinenbrand bei der Firma KHS am Jahrmarkt. Im Hotel Caravelle brannte es im September im Saunabereich. Die frühzeitige Erkennung durch die automatische Brandmeldeanlage verhinderte Schlimmeres.

Insgesamt 19 Zimmerbrände und ein Gewerbehallenbrand bei der Firma Fleischhauer im Deckenbereich wurden gelöscht. Im Januar brannte eine Wohnung in der Michel-Mort-Gasse. Am Morgen des Fastnachtsumzuges beschäftigte die Wehrleute ein Kaminbrand in der Gerbergasse mehrere Stunden. Während des Umzuges musste ein Zimmerbrand in der Baumstr. gelöscht werden. Im März brannte es in einem Hinterhaus in der Salinenstr. Im Mai brannte es in einem in Renovierung befindlichen Gebäude in der Schäfergasse. Im Juli brannte Dämmmaterial in einem Neubau in der Berti-Breuer-Weber-Str.

7 Fahrzeugbrände gab es zu löschen, z. B. stand im Oktober auf dem Parkplatz von Blumen-Risse ein PKW in Vollbrand. Weiterhin wurden 77 Klein- und Entstehungsbrände wie z.B. Flächenbrände, Heckenbrände, Mülleimerbrände, angebranntes Essen bekämpft.

 

Zu 20 Einsätzen wurden die Drehleitern, Tanklöschfahrzeuge und Sonderfahrzeuge der Stadt in den Kreis und darüber hinaus alarmiert.

 

11 Brandsicherheitswachdienste wurden gestellt. U. a. der mehrtägige Wachdienst in vielen 12 Stundenschichten über die Jahrmarktstage und der Wachdienst über die Tage des mittelalterlichen Marktes in Bad Münster am Stein/Ebernburg.

Für Polizei und Rettungsdienst wurden insgesamt 23 Amtshilfeeinsätze in Form von Türöffnungen und Personenrettungen durchgeführt. Für den Rettungsdienst wurden einige Personen mit der Tragehalterung über die Drehleiter aus ihren Wohnungen geholt, weil das Treppenhaus für den patientengerechten Transport zu eng war. 11 Personen wurden aus Zwangslagen wie z. B. steckengebliebenen Aufzügen oder ein Kind, das mit seinem Arm in einem Rolltor einer Tiefgarage in Winzenheim eingeklemmt wurde, befreit. Drei Personen wurden gesucht und 17 Tierrettungen durchgeführt u. a. wurde im Januar ein Hund zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster aus der Nahe gerettet. Im Mai wurden mehrere Entenküken aus einem Kanaleinlauf gerettet, in den sie beim Überqueren hineingefallen waren. Im Juli musste ein Schwan im Salinental von einer Angelschnur befreit werden, die sich um seinen Hals gelegt hatte. An Jahrmarktsonntag sprang ein Hund über die Mauer der Burgruine Rheingrafenstein und musste aufwändig durch Kräfte der Bergwacht und der Feuerwehr gerettet werden. 31 Unwetter- und Hochwasserschäden wurden abgearbeitet. Besonders am 30.05. und am 05.06. war eine Vielzahl von Einsätzen abzuarbeiten, wo Starkregen die Wehren des ganzen Landkreises beschäftigt hatte. 31 Wasserschäden galt es zu beseitigen. Z. B. entstand aufgrund ausströmenden Wassers in einer Wohnung im ersten Stock ein erheblicher Schaden in einem kurz zuvor neu eröffneten Kaffeehauses in der Kreuzstr., weil das Wasser durch die Decke in den Gastraum lief. 6 Verkehrsunfälle wurden bewältigt, u. a. fuhr im September am Bahnhof ein PKW in einen Linienbus. Im November kollidierte ein PKW beim Auffahren auf die B 428 mit einem Kleintransporter. Zwei Personen wurden schwer und eine Person leicht verletzt. Im Dezember stießen zwei PKWs auf der Kreuzung Gensinger Str. und Wöllsteiner Str. zusammen. Ein Fahrer wurde schwer verletzt mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit. 15 Einsätze wegen gemeldetem Gasgeruch bzw. Gasaustritt sowie Einsätzen mit Chemikalien mussten die Wehrleute abarbeiten. Im September wurden wegen Gasgeruch mehrere Mehrfamilienhäuser in der Waldalgesheimer Str. evakuiert. Defekte Campinggaskartuschen wurden als Ursache entdeckt. Im November kamen 13 Personen der Deula wegen Atemwegsprobleme in Krankenhäuser. Gas war nicht messbar, allerdings ein stechender Geruch. Der Grund dafür blieb unbekannt. 21 Mal mussten ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen werden. Bei 20 kleineren technischen Hilfeleistungseinsätzen war die Feuerwehr aktiv. 8 Mal wurden Anleiter- und Durchfahrtskontrollen und 6 Begehungen im vorbeugenden Brandschutz durchgeführt.

 

Neben den vielen Einsätzen absolvierten die Wehrleute ehrenamtlich an 42 Tagen Ausbildungsdienste und Übungen, besuchten diverse Feuerwehr-lehrgänge auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehr- und Katastrophen-schutzschule in Koblenz und hielten sich auf der Atemschutzübungsstrecke fit für den Einsatz.

 

Auch wer nicht aktiv der Feuerwehr beitreten kann oder möchte, kann die Arbeit der freiwilligen Wehrleute als Mitglied des Fördervereines durch seinen Mitgliedsbeitrag unterstützen. Gerade im Bereich der Jugendarbeit ist der Förderverein ein wichtiger Partner zur Gewinnung neuer Interessenten.

 

Wir freuen uns über neue Mitglieder, sowohl in der Jugendfeuerwehr und den Kreuznacher Flämmchen, als auch in der aktiven Wehr und dem Förderverein. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei der Wehrleiterin der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach Manuela Liebetanz unter der Rufnummer 0671/86210 melden.


Werbung für die Jugendfeuerwehr

Heute am Freitag den 03.03.2017 war die Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach in der Rotenfelsschule in Bad Münster am Stein Ebernburg, um den Jugendlichen der Klassenstufen 5 bis 7 das Thema Jugendfeuerwehr näher zu bringen und neue Mitglieder zu werben. Hintergrund hierfür ist, dass die Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach eine Untergruppe im Stadtteil Bad Münster-Ebernburg am Anfang des Jahres eröffnete und hierfür nun Jugendliche gesucht werden.

In insgesamt 6 Durchgängen mit jeweils 2 Klassen hielten Betreuer Daniel Betz und Jugendfeuerwehrmitglied Jessica Korb einen halbstündigen Vortrag darüber, was die Jugendfeuerwehr macht, wie der Übergang in die aktive Wehr sich gestaltet und wie breitgefächert dort dann die Aufgabengebiete der Feuerwehr sind. Die Veranstaltung wurde von rund 180 Jugendlichen besucht, von denen zwischen 30 und 40 ein Interesse bekundeten, sich bei der Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Kreuznach anzumelden. Es zeigten auch Schüler aus den umliegenden Ortschaften Interesse, in die Jugendfeuerwehr einzutreten. Diese wurden angeregt, sich bei ihrer örtlichen Jugendfeuerwehr anzumelden.


CSA-Träger Lehrgang in Bad Kreuznach

Am Samstag den 18.02.2017 wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Rainer Kurz, Peter Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit und Stephan Haar zum CSA-Träger ausgebildet.

Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um den Feuerwehrmann vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und Besonderheiten rund um den Einsatz mit einem Chemikalienschutzanzug vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Gewöhnungsübungen lernten die Wehrleute sich in einem CSA zu bewegen und darin auch zu arbeiten.

So standen diverse Aufgaben unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das Abdichten einer undichten Rohrleitung in der Atemschutzübungsstrecke auf dem Programm. Auch das Vorgehen in einen engen Tank wurde von den Teilnehmern geübt.

Dabei merkten sie schnell, dass durch das eingeschränkte Sichtfeld, die höhere Temperatur in dem Anzug, das Gewicht des Anzuges  und die teilweise beschlagene Sichtscheibe das Arbeiten unter einem CSA zur Qual werden kann. Und bei den Übungen herschten angenehme kühle Temperaturen. Im Hochsommer kommt die enorme Hitze als Belastung noch dazu.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Der komplette Lehrgang bestand zur Freude aller Ausbilder und der Lehrgangsteilnehmer die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen Chemikalienschutzanzüge zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Nils Christian (Desloch), Uwe Döbell (Monzingen), Michael Ernst (Meddersheim), Marcel Gehring, Etienne Herrmann (beide Hackenheim), Fabian Hissung, Steffen Vogt (beide Stromberg), Jan Kinast (Nussbaum), Christian Mauer, Oliver Wagner (beide Windesheim), Maik Pleines, Felix Scherer  (beide Rüdesheim), Pascal Schantz (Bad Sobernheim), Dennis Stark (Bad Kreuznach), Jan-Luca Thomas (Merxheim).

 


Neue Atemschutzgeräteträger für den Landkreis Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Auf dem Foto sind v. l. n. r. zu sehen:

Alexander Jodeleit, Stephan Haar (beide Ausbilder), Calvin Simon (Monzingen), Kai-Uwe Schmidt (Schwarzerden), Marcel Gehring (Hackenheim), Tobias Endemann (Hackenheim, Alexander Barth (Kirschroth), Tobias Hehmann (Kirschroth), Natascha Diel (Spabrücken), Alexander Zeller, Peter Kurz (beide Ausbilder).


Eisrettung im LB-Ost

Am Sonntagmorgen (29.01.2017) trafen sich 16 Kameraden des Löschbezirks Ost am zugefrorenen Ippesheimer See um die Rettung von eingebrochenen Personen aus dem Eis zu üben. Der Termin wurde bewusst gewählt da jetzt die Tauphase beginnt und das Eis immer weniger Tragfähigkeit aufweist.

Feuerwehrmann Miguel Speer erklärte sich bereit in dem wasserdichten und wäremeisolierten Überlebenanzug der Feuerwehr in ein Eisloch zu steigen.

Unter Leitung von Löschmeister Sascha Elstner und dem Zugführer Peter Steinbrecher übten seine Kameraden unter Einsatz eines Eisretters, eines Spinboards sowie einer Steckleiter verschiedene Rettungsmethoden.

Insbesondere wurde bei dieser Übung auf die Eigensicherung der Feuerwehrleute geachtet. Zusammenfassend ist zu sagen das mit den von der Stadt Bad Kreuznach in diesem jahr zur Verfügung gestellen Einsatzmitteln (Überlebenanzug, Eisretter, Schlauchboot) eine schnelle Rettung von eingebrochenen Personen möglich ist.

Trotzdem weist die Feuerwehr nochmals darauf hin dass das Betreten nicht freigegebener Eisflächen lebensgefährlich sein kann und bittet darum dies zu unterlassen.

 


Feuerläufer laufen Ultra-Marathon

Am 28.1.17 sind die Feuerläufer Silvia und Gernot Heblich in Rodgau/Hessen beim Ultra-Marathon (50 Km) an den Start gegangen.Bei -5° und 10 Runden a 5 Km sind sie gesund und zufrieden durch Ziel gelaufen.


Übung auf der Ebernburg

 

Feuerwehrangehörige der Löschbezirke West und Süd übten am Samstag Vormittag an der Ebernburg. Ziel dieser Ausbildungseinheit war der Aufbau einer Löschwasserentnahme und -förderstrecke mit Gerätschaften, die fest auf der Ebernburg stationiert sind. 20 Feuerwehrleute mit Unterstützung des Hausmeisters verlegten insgesamt 10 Schläuche und nahmen eine Tragkraftspritze in Betrieb. In wenigen Minuten konnte über ein C-Rohr Löschwasser über die Mauern der Ebernburg abgegeben werden.

 


Zugführung des LB-Süd in Ihrem Amt bestätigt

 

Gemäß LBKG (Landesgesetz über den Brandschutz, die allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz) vom 02.11.1981 endet die Amtszeit von gewählten Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr nach zehn Jahren. Dann ist eine neue Wahl durch die Feuerwehrleute des betroffenen Löschbezirks nötig. Zugführer Alexander Zeller und stellv. Zugführer Alexander Jodeleit vom Löschbezirk Süd wurden beide in ihren Funktionen im Amt bestätigt und leiten somit für weitere zehn Jahre die Geschicke des Löschbezirks Süd. Die Wehrleiterin Manuela Liebetanz übergab anlässlich eines Ausbildungsdienstes die Verpflichtungsurkunden, die von der Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer unterzeichnet wurden. 


Einsätze zum Jahreswechsel 2016 / 2017

 

31.12.2016:

Kurz vor 12:00 Uhr wurde der Löschbezirk Ost zu einem brennenden Altkleidercontainer in die Biebelsheimer Str. alarmiert. Der Container wurde geöffnet und die brennenden Kleider mit einem C-Rohr abgelöscht.

 

31.12.2016:

Gegen 18:30 Uhr wurde der Löschbezirk Süd zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Nähe der Firma Tedox in der Bosenheimer Str. alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Nachbarschaft im Garten ein Grillfeuer entfacht hatte. Ein Einsatz war nicht erforderlich.

 

Das Jahr 2016 endete für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt

Bad Kreuznach mit 493 Einsätzen!

(Vorjahr: 450)

 

01.01.2017:

Kurz vor 1:00 Uhr lief der erste Einsatz im Neuen Jahr für den Löschbezirk Süd ein. In der Prinzengasse brannte eine Großraummülltonne und wurde mit einem C-Rohr gelöscht. In der benachbarten Riesengasse wurde noch ein brennender Metallmülleimer entdeckt, der mit einem Wasserlöscher abgelöscht wurde. Im weiteren Verlauf der Prinzengasse schwelten in einer Großraummülltonne Kartonagen. Sie wurden rechtzeitig mit einem C-Rohr abgelöscht, sodass das Müllgefäß keinen Schaden davon trug.

 

01.01.2017:

Gegen 3:45 Uhr wurden erneut die Wehrleute des Löschbezirks Süd in die Bleichstr. zu einem Heckenbrand beordert. Dort wurde eine schwelende Hecke mit einem C-Rohr und etwa 200 l Wasser abgelöscht.

 

01.01.2017:

Gegen 4:45 Uhr ging es für den Löschbezirk Süd auf die Wilhelmbrücke zu einem Kartonagenbrand. Auf dem Gehweg und der Brückenmauer schwelten noch einige Feuerwerksbatterien. Sie wurden mit einem Wasserlöscher abgelöscht.


Ehrenamtstag der Freiwilligen
Feuerwehr Bad Kreuznach

Am Samstag den 26.11.2016 feierte die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach ihren Ehrenamtstag in der Gutsschänke Bornheimer Hof in Hackenheim.

Die Einsatzkräfte setzen sich das ganze Jahr für das  Hab und Gut sowie das Leben der Bevölkerung ein. Doch an diesem einen Abend geht es um die Feuerwehrleute an sich.
Sie haben Gelegenheit zum Austausch von Erfahrungen und zum Vertiefen von Gesprächen.
Die Krönung des Ganzen sind die Ehrungen, Beförderungen, Verpflichtungen, Entpflichtungen und Übernahmen in den Ehrenzug der Feuerwehr Bad Kreuznach.

Die Oberbürgermeisterin stelle fest, dass die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach im laufenden Jahr bereits 454 Einsätze geleistet hat (gesamtes Vorjahr waren es 450) und drückte Ihren Dank und Ihre Anerkennung gegenüber den Kameradinnen und Kameraden, aber auch gegenüber deren Partner aus, die viel zu oft auf ihre Lieben verzichten müssen. Sie sicherte auch weiterhin die Unterstützung der Stadt in Form der feuerwehrtechnischen Ausrüstung und Fahrzeuge zu, damit die Einsätze auch kompetent abgearbeitet werden können. Sie will sich persönlich dafür einsetzen, dass die Anzahl der Einsätze durch Auslösung automatischer Brandmeldeanlagen (über 130 Stück im laufenden Jahr!) reduziert werden, in dem sie mit den Statistikanführern ins Gespräch gehen will, um die Vielzahl der Fehlalarme zu verringern.

Auszeichnungen / Beförderungen:

Feuerwehrehrenzeichen in Gold:
- Manfred Griegel (45 Jahre)
- Peter Regelin (35 Jahre)

Feuerwehrehrenzeichen in Silber:
- Jens Gombos (25 Jahre)

Feuerwehrmann / -frau:
- Christian Rilke
- Kevin Strekies
- Lars Dillenberger
- Leon Altmann
- Luca Kaul
- Sören Forster

Oberfeuerwehrmann / -frau:
- Kevin Koch
- Michael Rapp
- Michaela Hans
- Ulrike Gerboth

Hauptfeuerwehrmann / -frau:
- Dennis Hieronimus
- Fabian Trarbach
- Hans Kraus
- Jan Kaul
- Melanie Kraus
- Tim Helmes

Löschmeister:
- Jens Becker
- Philipp Eling
- Rudolf Anheuser

Oberlöschmeister:
- Daniel Betz
- Dennis Zeller
- Sascha Elstner

Hauptlöschmeister:
- Adrian Wrede
- Stephan Haar

Brandmeister:
- Thomas Gaul

Oberbrandmeister:
- Marcel Stein

Hauptbrandmeister:
- Marcel Kumpa

Entplichtungen:
- Entpflichtung als Stellv. Einheitsführer der Einheit Bosenheim
  Achim Vestner
- Entpflichtung als Stellv. Jugendfeuerwehrwart
  Sascha Praß
(Beide Kameraden sind weiterhin in der Feuerwehr aktiv)

Übernahme in den Ehrenzug:
- Steffen Kaul (eigener Wunsch)
- Rudolf Hawig (Altersgrenze 60)
- Manfred Griegel (Altersgrenze 60)
- Gerd Hans (Altersgrenze 63)

Auf diesem Bild sehen Sie alle Beförderten, Geehrten, in einer Funktion Entpflichteten und in den Ehrenzug verabschiedeten Kameraden zusammen mit der Oberbürgermeisterin  Dr. Heike Kaster-Meurer und dem stellv. Wehrleiter Karl-Werner Gaul.

Sascha Praß (als stellv. Jugendwart entpflichtet), Karl-Werner Gaul (stellv. Wehrleiter), Achim Vestner (als stellv. Einheitsführer der Einheit Bosenheim entpflichtet), Jens Gombos (Silbernes Feuerwehrehrenzeichen), Steffen Kaul (Übernahme in den Ehrenzug), Peter Regelin (Goldenes Feuerwehrehrenzeichen), Rudolf Hawig (Übernahme in den Ehrenzug) und Gerd-Rudolf Hans (Übernahme in den Ehrenzug).

 

 


Neue CSA-Träger für den Landkreis
Bad Kreuznach

 

Am Samstag den 26.11.2016 wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Rainer Kurz, Alexander Zeller, Alexander Jodeleit und Stephan Haar zum CSA-Träger ausgebildet.

Ein CSA wird über den Feuerwehrschutzanzug gezogen, um den Feuerwehrmann vor gefährlichen Stoffen zu schützen. Es handelt sich um einen gasdichten Anzug, unter dem die Einsatzkraft ein umluftunabhängiges Atemschutzgerät trägt. Das Material besteht aus verschiedenen Schichten und Materialien und schützt während der Tragezeit von etwa 20 – 30 Minuten vor den Gefahren der Giftstoffe.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und Besonderheiten rund um den Einsatz mit einem Chemikalienschutzanzug vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Gewöhnungsübungen lernten die Wehrleute sich in einem CSA zu bewegen und darin auch zu arbeiten.

So standen diverse Aufgaben unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das Abdichten einer undichten Rohrleitung in der Atemschutzübungsstrecke auf dem Programm. Auch das Vorgehen in einen engen Tank wurde von den Teilnehmern geübt.

Dabei merkten sie schnell, dass durch das eingeschränkte Sichtfeld, die höhere Temperatur in dem Anzug, das Gewicht des Anzuges  und die teilweise beschlagene Sichtscheibe das Arbeiten unter einem CSA zur Qual werden kann. Und bei den Übungen herschten angenehme kühle Temperaturen. Im Hochsommer kommt die enorme Hitze als Belastung noch dazu.

Während den Übungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am gleichen Tag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Stationsausbildung unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

Der komplette Lehrgang bestand zur Freude aller Ausbilder und der Lehrgangsteilnehmer die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen Chemikalienschutzanzüge zu tragen.

 

                                                                       

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Mohamed Ali, Daniel Hermes (beide Bretzenheim), Leon Altmann, Miguel Speer, Kevin Streckies, Ulrike Gerboth, Florian Müller (alle Bad Kreuznach), Tino Eppelmann, Nils-Christopher Nasdall, Pascal Reichelt, Maximilian Schmidt, Benjamin Schramm (alle Monzingen), Fabian Hering, Thorsten Niedballa (beide Stromberg), Alexander Knoll (Roxheim), Sebastian Scherer, Philipp Prengel (beide Schloßböckelheim)

 


Atemschutzgeräteträgerlehrgang
in Bad Kreuznach

An den vergangenen vier Samstagen wurden u. g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Rainer Kurz und Peter Kurz zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse und technische Fertigkeiten rund um das Thema Atemschutz vermittelt, um diese dann in die Praxis umzusetzen. In den Übungsfällen wurden sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen herangeführt.

So standen diverse Trainings unter erschwerten körperlichen Bedingungen im Übungshof der Bad Kreuznacher Feuerwache sowie das strukturierte Suchen von vermissten Personen in  unbekannten und dunklen Räumen im Vordergrund der Ausbildung. Die Grundvoraussetzung hierbei ist immer das Tragen von Atemschutz. Wichtig bei einem Atemschutzeinsatz ist, dass die beiden Feuerwehrleute eines Atemschutztrupps stets eng zusammenbleiben, damit sie sich in der fremden und völlig verrauchten Umgebung nicht verlieren.

Abgerundet wurde die Ausbildung durch das Erlernen der umfangreichen gerätetechnischen Theorie sowie der atemschutzspezifischen Einsatzgrundsätze.

Während den Atemschutzübungen wurden die Geräteträger bezüglich des Luftverbrauches durch eine Atemschutzüberwachung über Funk ständig überwacht.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen der Atemschutzübungsstrecke unter Beobachtung der Ausbilder abgelegt.

AlleTeilnehmer des Lehrgangs bestanden die Prüfungen und berechtigt die Feuerwehrleute nun bei Übungen und Einsätzen umluftunabhängige Atemschutzgeräte zu tragen.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Leon Altmann, Sören Forster, Kevin Strekies, Ulrike Gerboth, Marvin Immel, Miguel Speer (alle Bad Kreuznach), Leon Bachmann (Lauschied), Hagen Dallmann (Norheim), Eike Dierks (Bad Sobernheim), Benedikt Grimm (Roxheim), Fabian Hering, Thorsten Niedballa (beide Stromberg), Niklas Köller, Luca Viehl (beide Rüdesheim), Philipp Prengel (Schloßböckelheim), Christoph Sponheimer (Frei-Laubersheim), Jan-Luca Thomas (Merxheim).

 

 


Großübung Zugunglück zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster

Auf der Bahnstrecke 3511 von Bingen nach Saarbrücken, ereignete sich in einem schwer zugänglichen Streckenabschnitt ein Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Bauzug der Bahn. Die Besatzung war mit Gleisbauarbeiten auf der Nahebrücke beschäftigt, als die Regionalbahn auf dem gleichen Gleis mit größerer Geschwindigkeit auf den Bauzug auffuhr. Zwei Streckenarbeiter stürzten von der Brücke in das Flussbett der Nahe, einer hing am Pfeiler der Brücke. Die Triebfahrzeuge entgleisten. Die beiden Lokführer und einige andere Personen wurden in ihren Wagons schwer verletzt und eingeklemmt. Durch einen Kurzschluss in der elektrischen Anlage der Triebwagen kommt es zu einer Rauchentwicklung.

Um eine Brandbekämpfung im Zug durchführen zu können, musste vom Bahnhof Bad Münster eine ca. 600 m lange Schlauchleitung verlegt werden. Die nötigen Gerätschaften für die Brandbekämpfung und die schwere technische Hilfe musste mühevoll mittels Draisinen und auf dem Fußweg durch Muskelkraft zur Einsatzstelle befördert werden. Die Wegstrecke wurde mit mehreren Lichtmasten und vom Korb einer Drehleiter ausgeleuchtet. Vor Ort wurden hydraulische Schere und Spreizer, Kettensägen und ein Plasmabrennschneidgerät zur Befreiung der eingeklemmten Personen eingesetzt. Da der Zug aufgrund des angenommenen Brandes, der durch Nebelmaschinen simuliert wurde, verraucht war, mussten die eingesetzten Kräfte schweren Atemschutz tragen, um die Verletzten aus dem Zug zu holen und der rettungsdienstlichen Versorgung zuzuführen. Hierfür war eine enorme Menge an Einsatzkräften von Nöten, da der Verletztentransport eine sehr anstrengende Arbeit darstellte. Mit einem speziellen Fahrzeug der Feuerwehr Cochem konnten gleichzeitig 4 Verletzte auf Tragen liegend auf dem Gleis von der Unfallstelle bis zum Bahnhof befördert werden. Von dort ging es zum am Bahnhof eingerichteten Verletztensammelplatz und zur weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst. Die zwei Gleisarbeiter wurden von Kräften der Bergwacht aufgeseilt, d. h. mittels Seile an einer formstabilen Schleifkorbtrage nach oben gezogen, da ein Einsatz von Booten aufgrund des zu niedrigen Wasserstandes der Nahe nicht möglich war. Nach dem alle Verletzten aus dem Zug gerettet waren, musste das gesamte Material die ganze Strecke auch wieder zurückgebaut werden. Eine besondere Herausforderung war die Führung des Einsatzes mit verschiedenen Einsatzabschnitten und einem Bereitstellungsraum, aus dem die benötigten Kräfte und Rettungsmittel abgerufen wurden. Die Übung war nach etwa 5 Stunden beendet und lieferte umfangreiche Erkenntnisse und Erfahrungen für künftige Lagen, die hoffentlich niemals eintreten werden.

Die Übung diente zur Ermittlung des erforderlichen Kräfte- und Einsatzmittelansatzes sowie zur Gewinnung von Erkenntnissen zur Erstellung eines einsatztaktischen Konzepts zur Bewältigung von Unfallszenarien mit einem Massenanfall von Verletzten mit Schienenfahrzeugen im Zuständigkeitsbereich der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach.

Bei der Ausarbeitung der Übung, die etwa 9 Monate dauerte, halfen viele helfende Hände mit, bei denen sich die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach recht herzlich bedankt.

 

 

 


Bauhof übernimmt ausgedientes Löschfahrzeug der Feuerwehr Bad Kreuznach

Bad Kreuznach - Am heutigen Freitag konnte Bauhofleiter Hans-Josef Kaluza von der Wehrleiterin der Feuerwehr Bad Kreuznach, Manuela Liebetanz, im Beisein von Bürgermeister Wolfgang Heinrich den Schlüssel des Löschfahrzeuges entgegen nehmen. In Verbindung mit dem Oktoberfest der Belegschaft des Bauhofs fand die Fahrzeugübergabe den gebührenden Rahmen. Im März 2016 ergriff der Bauhof die Gelegenheit ein ausgedientes 31 Jahre altes LF16 des Löschbezirks Nord zu übernehmen, welches durch ein moderneres, der heutigen Feuerwehrtechnik entsprechendes Fahrzeug ersetzt wurde. Die durch die lange Dienstzeit und Beanspruchung entstandenen Mängel und Schäden, konnten von den Mitarbeitern der bauhofeigenen Werkstatt nach und nach in Eigenleistung behoben werden. Darüber hinaus erfolgte der erforderliche Farbwechsel, von "Feuerwehr-Rot" auf "Bauhof-Orange". Das Fahrzeug verfügt über eine Feuerlöschkreiselpumpe 1600 l/min bei 16 bar Förderleistung, sowie einen Wassertank mit 1200l l Wasser und eine Schnellangriff-Ausstattung Des Weiteren befindet sich am Heck ein Beleuchtungsmast und an der Fahrzeugfront eine 5 Tonnen Seilwinde. Das umgebaute Fahrzeug dient künftig dem Bauhof zur Gefahrenabwehr sowie im Hochwasserschutz als Gerätewagen. Mit der Seilwinde können an den Gewässern Schwemmgut und an unzugänglichen Stellen umgestürzte Bäume beseitigt werden. Die Feuerlöschkreiselpumpe und der Wassertank mit dem Schnellangriffschlauch werden zum Reinigen der Straßen nach Starkregenereignissen dienen. Im Fahrzeugaufbau befinden sich vier Schlammsaugpumpen mit einer Förderleistung von 2300 l/min. Mit dem 8 kVA Stromerzeuger werden Beleuchtungsmast, Pumpen sowie Elektrogeräte versorgt. Im Fahrzeugaufbau sind unter anderem auch Schutzvorrichtungen wie Schwimmwesten, Wathosen, Sicherungsgurte und Halteleinen für die Bauhofmitarbeiter untergebracht. Durch ständig wechselnde Gegebenheiten werden immer wieder neue Anforderungen an die Mitarbeiter und die Ausstattung des Bauhofes gestellt. Der Bauhof bedankt sich ganz besonders bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach sowie allen anderen Beteiligten für die tatkräftige und wohlwollende Unterstützung dieses Projektes.

Quelle: Kreuznach112


Schnuppertag für die ganz Kleinen

Am vergangenen Mittwoch (12.10.2016) besuchten die Kinder des Kindergartens aus dem Ortsteil Ebernburg mit insgesamt 24 Kindern, aufgeteilt in zwei Gruppen, den Löschbezirk West der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach in der Burgstraße. Die Kinder durften an diesem Tag die Feuerwehr hautnah erleben und bekamen erklärt, was die Feuerwehr so alles macht. Schulklassenbetreuer Martin Stein zeigte den Kindern, was ein Feuerwehrmann an Ausrüstung anzulegen hat und welche Gerätschaften auf einem Feuerwehrfahrzeug verladen sind. Spielerisch durften die Kids eine Stunde lang die Feuerwehr kennenlernen. Als es dann wieder in Richtung Kindergarten gehen sollte, wollten einige Kinder lieber bei der Feuerwehr bleiben.

Die Feuerwehr Bad Kreuznach nimmt gerne Jungen und Mädchen ab dem sechsten Lebensjahr in die Bambini-Feuerwehr und ab dem zehnten Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr auf.

 

Auf dem Gruppenbild sind die beiden Betreuerinnen mit einer Kindergartengruppe vor dem Löschgruppenfahrzeug des Löschbezirks West zu sehen.

 

Interessierte Kinder ab 6 Jahre können gerne unter

jugendfeuerwehr@feuerwehr.stadt-kh.de

Kontakt mit dem Jugendwart aufnehmen.

 


Ausbildungsdienst des Löschbezirk Süd mit Mitarbeitern des Bauhofes an der Bootseinlasstelle der Nahe an der Schwimmbadbrücke im Salinental

 

12 Mitarbeiter des Bauhofes unter der Leitung von Timo Becker übten am Donnerstagabend (06.10.2016) mit den Wehrleuten des Löschbezirks Süd den Einsatz einer Drehkolbenpumpe, die über eine Zapfwelle eines Unimogs angetrieben wird und eine Pumpenleistung von maximal 9.000 l pro Minute leistet. Die Pumpe wurde als Vorbau innerhalb von 10 Minuten an den Unimog gebaut und hat 2 A-Saugeingänge und 2 A-Druckabgänge. (A = 110 mm Durchmesser) Der Aufbau der Saug- und Druckschlauchleitungen dauerte etwa 30 Minuten. Insgesamt 240 m Schlauchleitungen wurden von der Nahe in den Pumpenschacht am Gradierwerk verlegt, um die Pumpe zu testen. Der Bauhof besitzt zwei solcher baugleichen Unimogs mit jeweils einer Pumpe. Da bei einem Hochwasseralarm die Mitarbeiter des Bauhofes bei dem Aufbau des Hochwasserschutzes gebunden sind, sollen im Bedarfsfall auch die Feuerwehrleute in der Lage sein, die Pumpen in den Einsatz zu bringen und diese über eine längere Zeit zu bedienen. Der Ausbildungsdienst dauerte knapp 2 Stunden und demonstrierte eindrucksvoll die große Leistung dieser Pumpen.

 

 


Kleine Flämmchen auf großer Fahrt

 

Am Samstag 24.09.2016 waren die Kreuznacher Flämmchen morgens zum Technikmuseum in Hermeskeil aufgebrochen. Ein Museum zum Anfassen und Ausprobieren. Die Kinder konnten sich in alte Fahrzeuge setzen. Über Telefonhörer gab es viele Informationen zu den einzelnen Ausstellungsstücken. Mit einer alten Löschpumpe konnte man per Muskelkraft pumpen und den erzeugten Wasserdruck in einer Glassäule ansteigen sehen. Interessant war auch ein Miniaturtanklöschfahrzeug, das sogar Wasser aus dem Dachmonitor spritzen konnte. Das Mittagessen nahmen die Kinder bei der Feuerwehr Hermeskeil ein, deren Jugendfeuerwehr am Tag der offenen Tür ihr 25-jähriges Jubiläum feierte. Nach einer Stärkung ging es in die Hüpfburg und zum Bobby Car-Rennen. Die gezeigten Vorführungen wie Fettexplosion und ein Druckbehälterzerknall fanden die Jugendlichen sehr imposant.

Auf dem Gruppenbild sind die Betreuer Sabrina Weitzmann, Miguel Speer, Karin Braun und Sascha Elstner mit der Jugendgruppe im Museum vor einer alten Feuerwehrspritze zu sehen.

Interessierte Kinder ab 6 Jahre können gerne unter jugendfeuerwehr@feuerwehr.stadt-kh.de Kontakt mit dem Jugendwart aufnehmen.

 

 


 

Ausbildungsfahrt Löschbezirk Süd zur
BF Frankfurt

21 Wehrleute des Löschbezirks Süd der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach besuchten am Samstag, den 3. September 2016 die Feuer- und Rettungswache 1 der Berufsfeuerwehr Frankfurt, wo auch die Ausbildungsakademie untergebracht ist. Dort bekommen die Floriansjünger ihr Handwerk beigebracht. Hierfür steht ein großes Ausbildungszentrum zur Verfügung. In einer Halle können Löschangriffe in verschiedenen Etagen eines Übungsgebäudes mit gesteuerten Gasbränden und Verrauchung durch mehrere Nebelmaschinen vorgenommen werden.  Auch eine Kfz-Werkstatt und Gleise mit Oberleitung sind dort integriert. Im Außengelände stehen ein Kran, ein Linienbus und eine nachgebaute U-Bahnhaltestelle mit einem Triebwagen zur Verfügung. Neben den verschiedenen Fahrzeugen und Gerätschaften auf der Wache, wurde auch ein kurzer Blick in die Zentrale Leitstelle Frankfurt geworfen, in der die Disponenten ständig Notrufe entgegennahmen. Sie ist die größte integrierte Leitstelle in Hessen. Jährlich kommt es zu etwa 100.000 Alarmierungen für den Rettungsdienst und Krankentransport, 8.000 Hilfeleistungen und 6.000 Brandeinsätzen. Die Teilnehmer stellten sich zu einem gemeinsamen Gruppenbild vor dem Ausbildungszentrum auf.

 

 

 


Freudiger Anlass...

 

Am gestrigen Samstag heiratete der Bad Kreuznacher Feuerwehrmann Thomas Gaul seine Verlobte Denise Krüger, nach dem sie bereits fast neun Jahre zusammen waren.

Zu diesem Anlass standen die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach vor der Pauluskirche in der Kurhausstr. spalier.

Das frisch vermählte Ehepaar schritt durch die errichteten Bögen aus  Feuerwehrschläuchen.

Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kreuznach wünschen dem Ehepaar Gaul alles erdenklich Gute und würden sich nächstes Jahr über ein kleines „Pferdchen“ sehr freuen!


Freiwillige Feuerwehr Planig blickt auf
125-jährige Geschichte


Grundausbildungslehrgang

in Bad Kreuznach

(Fünf Samstage vom 23.04.2016 bis 28.05.2016)

 


 

An insgesamt fünf Samstagen wurden u.g. Feuerwehrleute im Feuerwehrgerätehaus Bad Kreuznach durch die Kreisausbilder Alexander Zeller, Alexander Jodeleit, Stephan Haar, Peter Kurz, Rainer Kurz und Rouven Ginz die Lehrinhalte des Grundausbildungslehrgangs vermittelt.

Den Teilnehmern wurden ihre Rechte und Pflichten im Feuerwehreinsatz und theoretische Kenntnisse in den Fachgebieten Fahrzeugkunde, Löschgeräte, Schläuche, Armaturen, Rettungsgeräte und der persönlichen Schutzausrüstung vorgestellt.

Sie lernten die Grundlagen für Brennen und Löschen, die Gefahren an der Einsatzstelle, diverse Knoten, wie sich die Gruppe im Löscheinsatz und im technischen Hilfeleistungseinsatz verhält und wie die Feuerwehren tragbare Leitern einsetzen.

Bereits ab dem zweiten Lehrgangstag ging es in die Praxis. Dort bauten die Wehrleute Löschangriffe und technische Hilfeeinsätze auf. Sie übten die verschiedenen Feuerwehrknoten und nahmen tragbare Leitern vor. Einsatzstellen wurden gegen den fließenden Verkehr gesichert und ausgeleuchtet. Sowohl die Wasserentnahme aus offenem Gewässer als auch aus dem Hydrantennetz wurde geübt. Eine verletzte Person auf einer Rettungstrage wurde mit Leinen eingebunden, um diese aus einem Kanalschacht nach oben zu ziehen.

Für die Verpflegung der Lehrgangsteilnehmer war bestens durch das Kantinenteam der Kreuznacher Wehr gesorgt.

Am heutigen Samstag wurde die theoretische und praktische Prüfung in Form eines schriftlichen Leistungsnachweises und dem Durchlaufen von vier praktischen Prüfungsstationen unter beobachtung der Ausbilder abgelegt, die zur freude aller Ausbilder von fast allen Teilnehmern erfolgreich gemeistert wurde.

Der absolvierte Lehrgang ist der Einstieg für eine zweijährige Ausbildung der Feuerwehrleute, in der sie neben den Ausbildungsdiensten in ihren Feuerwehreinheiten weitere Lährgänge wie z.B. Sprechfunker und Atemschutzgeräteträger besuchen werden, um danach als ausgebildeter Feuerwehrmann/frau die Grundausbildung zu beenden.

 

Nachfolgend die Teilnehmer genannt:

Dirk Biedenbender (Sparbrücken), Bastian Braun, Tobias Borzutzky, Sascha Zahn (alle Bad Kreuznach), Damian Evens, Dennis Repinski (beide Rüdesheim), Tobias Ludigs (Werkfeuerwehr Michelin), Denise Heblich (Simmertal), Lisa Heimann, Jan-Niklas Köhler (beide Schmittweiler), Mikel-Peter Hochhäuser, Julia Kuntz (beide Rümmelsheim), Hannah Hoseus (Oberstreit), Daniel Kühlper (Neu-Bamberg), Andre Kuhn (Schwarzerden), Andreas Kuhn (Laubenheim), Maximilian Lötzbeyer, Fabian Zumbrink (beide Spall), Alexander Misamer (Feilbingert), Ramona Noch, Sandra Schulte (beide Seibersbach), Marcel Spieker (Feilbingert), Ron Stradling (Tiefenthal), Arne Felix von Dreusche (Burgsponheim), Tim Zerfaß (Hennweiler).


Ausflug des LB Ost Einheit Planig

zum Flughafen Frankfurt am Main

 

 

Am Samstag, den 16.04.2016 veranstaltete der Förderverein der Feuerwehr Bad Kreuznach LB-Ost, Einheit Planig, einen Tagesausflug woran insgesamt 36 Aktive und Ehrenzugmitglieder sowie deren Partner teilnahmen.

Ziel des Tagesausfluges war die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Frankfurt am Main.

Die Struktur und Aufteilung der Flughafenfeuerwehr wurde den Teilnehmenden durch einen Mitarbeiter dieser erklärkt. Hierdurch erhielt man sehr Interessante Einblicke in die Arbeit der Flughafenfeuerwehr.  

Zum Abschluss der insgesamt zweistündigen Besichtigung konnte noch eines der riesigen Flugfeldlöschfahrzeuge aus nächster Nähe betrachtet werden. 

Nach Beendigung der Flughafenbesichtigung wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Gasthaus beendet.


Jährliche CSA-Übung nach FwDV 7

Wie jedes Jahr haben sich unsere CSA-Träger ihrer jährlichen CSA-Übung unterzogen. Wie nach FwDV 7 gefordert, muss jeder CSA-Träger eine Übung unter CSA mit möglichst realistischen Belastungsübungen absolvieren. Ca. 30 Feuerwehrangehörige haben an 3 Terminen diese Leistung erbracht. 

Die Feuerwehrleute mussten eine Laufstrecke, einen Höhenunterschied mit Gewichten, dass Begehen eines Tanks sowie das Wechseln eines Flansches bewältigen.

Auch wenn diese Übung jedes Jahr eine schweißtreibende Angelegenheit ist, trainiert sie doch für den Ernstfall und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. 

 



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