Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach

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Au
Jahrmarkt 2019
21.08.2019 08:00

Fazit Jahrmarkt 2019 

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach hatte über die Jahrmarktstage hinweg einige Einsätze auf dem Jahrmarktsgelände abzuwickeln. Auch die Zusatzwache im Gerätehaus des Löschbezirks Süd war fast jede Wachschicht unterwegs. Am 16.08.2019 gab es gegen 1:15 Uhr in der Nähe des Riesenrades einen lauten Knall und eine deutliche Rauchentwicklung. Als die Kräfte der Jahrmarktswache nachschauten, war allerdings kein Feuer zu finden. Was den Knall auslöste blieb ungeklärt. Gegen 20:30 Uhr musste in der Mannheimer Str. eine Person aus einem Aufzug befreit werden. Die Person hatte bei Ankunft den Aufzug bereits verlassen können. Etwa 2 Stunden vorher steckte schon einmal eine Person in dem gleichen Aufzug fest und wurde von den Wehrleuten befreit. Am 17.08.2019 kurz nach Mitternacht wurde eine von der Jahrmarktsbrücke in die Böschung gesprungene Person gemeldet. Die Einsatzstelle wurde umfassend ausgeleuchtet und die Böschung und das Naheufer abgesucht. Eine Person wurde nicht gefunden. Kurz vor 2 Uhr löste ein Rauchmelder im Flur eines Mehrfamilienhauses in der Humperdinckstr. aus. Da kein Feuer und kein Rauch feststellbar waren, wurde der Rauchmelder deaktiviert. Am 18.08.2019 stellte die Fußstreife der Jahrmarktswache im Kehrein-Zelt eine Rauchentwicklung an einer Spülmaschine fest. Flammen schlugen bereits aus dem Lüftungsgitter. Der Brand wurde mit einem CO²-Löscher gelöscht. Gegen 23:30 Uhr wurden die Feuerwehrleute in eine Personensuche auf dem Jahrmarkt eingebunden. Bereits nach 10 Minuten konnte die Suche eingestellt werden, weil der 15-jährige Junge nach Hause kam. Am 19.08.2019 schlug ein Rauchmelder in einem Mehrfamilienhaus Krummer Kranz Alarm. Auch hierbei handelte es sich um eine Fehlfunktion des Melders. Er wurde abgeschaltet. In der Nacht von Sonntag auf Montag unterstützen die Kräfte der Jahrmarktswache bei insgesamt drei weiteren Einsätzen den Rettungsdienst und die Polizei, um u. a. verletzte Personen zu behandeln oder zu transportieren.

 

Information über die Jahrmarktswache der Freiwilligen Feuerwehr:

Am vergangenen Donnerstag fand um 18:00 Uhr auf dem Jahrmarktsgelände eine Begehung durch alle Wehrleute statt, bei der u. a. die Hydranten auf Ihre Funktion überprüft wurden. Ab 19:00 Uhr wurde die Jahrmarktswache, bestehend aus einem Mittleren Löschfahrzeug (1.000 ltr.) mit einem technischen Hilfeleistungssatz und 6 Wehrleuten, bis Mittwochmorgen um 7:00 Uhr ständig besetzt. Sie war zuständig für alle Einsätze, die auf der Pfingstwiese, dem Moebus-Stadion und der Güterbahnhofstraße anfielen. Je nach Einsatzstichwort wäre die Jahrmarktswache durch weitere Kräfte aus den einzelnen Löschbezirken unterstützt worden. Freitags bis dienstags wurde jeweils von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr eine Zusatzwache von 6 Wehrleuten im Gerätehaus des Löschbezirks Süd vorgehalten, die umgehend mit Sonderfahrzeugen wie z. B. Tanklöschfahrzeug, Drehleiter oder Rüstwagen hätte ausrücken können. Die Feuerwehreinsatzzentrale war in dieser Zeit ständig besetzt, um sofort nötige Nachalarmierungen durchführen zu können. Am Abend des Feuerwerks wurden zusätzlich ein Löschgruppenfahrzeug (1.600 ltr.) und ein Tanklöschfahrzeug (5.000 ltr.) mit 6 Wehrleuten für den Brandschutz im Moebus-Stadion bereitgehalten. Die Kräfte verlegten eine Schlauchleitung zu den Abschussbatterien, um bei einem Brandausbruch sofort eingreifen zu können, was aber glücklicherweise nicht erforderlich war. Insgesamt wurden 107 Positionen in Zwölfstundenschichten ehrenamtlich von den Feuerwehleuten der Löschbezirke Süd, Nord, Ost und West sowie einige Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Kirn, Hackenheim, VG Langenlonsheim und Bingen besetzt, um die Sicherheit der Jahrmarktsbesucher und der Schausteller zu gewährleisten. Da sich natürlich auch viele Feuerwehrkameraden privat auf dem Jahrmarkt befanden, die gerade keinen Dienst absolvieren mussten, standen an der Jahrmarktswache Mannschaftstransportfahrzeuge bereit, um bei einem Einsatz im Stadtgebiet, zügig die Einsatzkräfte zu den Gerätehäusern zu befördern.

Einsatz 414-19
Einsatz 415-19

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